Mach et, Mätti!

Manchmal kriege ich Ärger, wenn ich mich in die Kommunalpolitik einmischen will, vor allem von Walburga. Aber aufhören? Wenn sich schon mal ein Kommunalpolitiker aus der Masse hervorhebt, muss ich das einfach erwähnen.

Mann des Monats Januar (wenn nicht schon gleich fürs ganze Jahr) ist für mich auf jeden Fall Hillesheims Stadtbürgermeister Matthias Stein. Endlich gehört ihm das Augustiner-Kloster (okay, offiziell der Stadt, aber er ist doch so stolz, da tun wir mal so, als gehörte es ihm). Der Mann lässt seinen Ankündigungen Taten folgen. Welcher Politiker tut das schon? Hat er nicht beim Kandidatenforum des Trierischen Volksfreunds zur Stadtbürgermeisterwahl Mitte 2004 angekündigt, bis spätestens Ende des Jahres (2004) werde es eine Lösung im ewigen Streit um das Augustiner-Kloster geben? Gut, es hat ein bisschen länger gedauert, etwas mehr als ein schlappes Jährchen, aber wer will ihm das jetzt noch nachtragen? Stein ist ein Mann der Tat, immer nach dem Motto "Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger". Ist der Mann nicht zu Höherem berufen? Mätti for Landrat? Das wär's doch: Die mächtigen Bürgermeister müssen keine Angst mehr haben, gefragt zu werden, und die CDU hat endlich einen veritablen Kandidaten. Der Job ist gut dotiert, mit Super-Dienstwagen, und man kommt mal raus in die Welt (nach Wittlich, Bitburg...). Nur die vom Essener Reisebüro RWE angebotenen Bildungsreisen dürften so langsam auslaufen, aber da findet sich bestimmt noch ein ädaquater Ersatz. Ich sehe es schon vor mir: Hunderte von Fans marschieren durch Hillesheim und skandieren: Mach et, Mätti!