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Mayener Burgfestspiele unter neuer Leitung

Kultur : Neue Intendanz für die Burgfestspiele

(red) Alexander May heißt der Intendant der Burgfestspiele Mayen ab der Spielzeit 2022. In der gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss und des Kulturausschusses am 27. August ist die Entscheidung gefallen.

Er tritt damit die Nachfolge von Daniel Ris an, dessen Intendanten-Tätigkeit mit Ablauf der Burgfestspiele 2021 enden wird.

Alexander May, geboren 1970 in Trier, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Steinbildhauer und Steinmetz und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. 1999 gründete er die freie Theatergruppe „Fragment“, mit der er zahlreiche Produktionen in Berlin realisierte. Parallel dazu arbeitete er als Regieassistent unter anderem mit Claus Peymann, Thomas Langhoff und Christoph Schlingensief.

Er war seither viele Jahre als Regisseur an verschiedenen Häusern tätig, so inszenierte er unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel, Theater Essen, Theater Trier, Theater Augsburg, Staatstheater Nürnberg, Theater Osnabrück, Schauburg München, Kammeroper München und bei den Salzburger Festspielen.

Von 2018 bis 2020 arbeitete er als Stellvertretender Intendant, Chefdramaturg und Regisseur am Rheinischen Landestheater Neuss. Seit 2017 inszeniert Alexander May die jährliche Arenashow des Kaltenberger Ritterturniers mit über 200 Mitwirkenden und 10.000 Zuschauern. In Mayen möchte May das Musical „Aida“ (Elton John und Tim Rice), als Jugendstück „Der talentierte Mr. Ripley (Patricia Highsmith) sowie als Schauspiel „Shakespeare in Love (Marc Normann und Tom Stoppart)“ und „Faust“ (Johann Wolfgang von Goethe) zeigen. Das Motto seiner ersten Spielzeit lautet  „Querköpfe“.

„Die Burgfestspiele sind das Highlight im Sommer – gerade in einem Jahr, in dem wir Pandemie-bedingt auf dieses Freilichtvergnügen verzichten müssen, freuen wir uns umso mehr, dass nun der Weg für die nächsten Jahre geebnet ist“, so die Mayener Stadtspitze mit Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Bürgermeister Bernard Mauel, Beigeordnetem Thomas Schroeder und der Beigeordneten Natascha Lentes.