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Mechthild Schäfer arbeitet seit 45 Jahren bei der Baufirma Krämer

Betriebsjubiläum : Mechthild Schäfer arbeitet seit 45 Jahren in der selben Kelberger Baufirma

Mechthild Schäfer arbeitet seit 45 Jahren bei der Baufirma Krämer in Kelberg. Ihr heutigen Chefs kennt die langjährige Mitarbeiterin noch als Babys und Kleinkinder und gehört damit quasi zur Familie.

„Wer hätte am 1. August 1975 daran gedacht, dass Du Dein ganzes Arbeitsleben in unserer Firma verbringen wirst?“ Mit dieser Frage erinnerte die Seniorchefin Christel Krämer in der Feierstunde zum Jubiläum an den Tag, an dem Mechthild Schäfers Ausbildung zur Bürokauffrau in dem seinerzeit noch in Müllenbach (Verbandsgemeinde Adenau) beheimateten Betrieb begann.

Heute ist Mechthild Schäfer 60 Jahre alt, und von Rente ist noch nicht die Rede. In den 45 Jahren ihrer Zugehörigkeit zur Firma Krämer sei sie stets sehr zuverlässig und gewissenhaft gewesen und habe, so betont die Seniorchefin, 1985 den Umzug nach Kelberg ebenso loyal mit vollzogen wie 2002 die Firmenübernahme durch Marco und Karsten Krämer, die Söhne von Richard und Christel Krämer, die die Firma 1970 gegründet hatten. In ihren Anfangsjahren hatte das Unternehmen ein Dutzend Mitarbeiter; heute sind es über 100 in den Bereichen Tiefbau, Abbruch, Bohrungen und Transporte.

Naturgemäß habe es in so einem langen Arbeitsleben viele Veränderungen gegeben, betont Christel Krämer. „Höllische Angst“ habe sie vor dem ersten Computer gehabt, den die Firma für das Büro anschaffte, erzählt Mechthild Schäfer. Hatte sie doch jahrelang die Daten von Hand in ein Heft eingetragen und sie dann auf Lohnstreifen übertragen und sie später in eine „Ratterkasten“ genannte mechanische Buchungsmaschine eingegeben.

Noch einen Aspekt unterstreicht Christel Krämer : „Du gehörst nicht nur zur Firma, sondern auch zu unserer Familie.“ Denn bevor Mechthild Schäfer selbst eine Familie mit zwei Kindern gründete, leistete sie der Familie Krämer auch privat Hilfe. „Ich habe meine heutigen Chefs als Babys und Kleinkinder in die Badewanne gesetzt“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.