Mehr als 6000 Schuss landen in der Zehn

Mehr als 6000 Schuss landen in der Zehn

Aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens hatte der Schieß- und Sportclub Müllenborn ein "Schießen rund um die Uhr" organisiert. Dabei kamen rund 6000 Euro für die Vereinskasse zusammen. 17 000 Schuss wurden abgegeben.

Müllenborn. Im Stundentakt, auch nachts, lösten sich die Schützen ab. Beim "Schießen rund um die Uhr" kamen alle Beteiligten aus den eigenen Reihen. Einige traten sogar mehrmals an.
Dabei hatten sie die Wahl zwischen Bogenschießen, dem Schießen mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole. Schneller als erwartet war die Stundenliste gefüllt, in die sich die am Wettbewerb interessierten Schützen eintragen mussten. Zur Organisation gehörte, dass der Verein durchgehend für eine Aufsicht beim Schützen sorgte.
Mit dieser Art Wettkampf verfolgte der Schieß- und Sportclub zwei Ziele. Zum einen weckte man den sportlichen Ehrgeiz. Denn es zählte nicht die Anzahl der Ringe, allein die getroffenen Zehner wurden gewertet.
Zum anderen füllte der Wettbewerb die Vereinskasse. Denn bei jedem Schuss ins Schwarze floss je ein Euro in die Vereinskasse, der von zwei Sponsoren gestiftet wurde. Und die Schützen, die weder Startgeld noch sonstige Gebühren zu zahlen hatten, konnten innerhalb einer Stunde so viele Schüsse abgeben, wie sie wollten. Mit dem so eingespielten Geld will der Verein den Vorplatz des Schießstandes neu gestalten. Unter anderem soll dort ein Basketballspielfeld für die Dorfjugend entstehen.
Begonnen hatte die Festwoche am Vorabend des Marathons mit einer Feier für die Mitglieder und Helfer. An jedem der folgenden Tage waren die Vereinsangehörigen abends ins Vereinsheim zum ge-gemeinsamen Abendessen eingeladen, das zu Niedrigstpreisen angeboten wurde.
Am Ende der Festwoche wurden bei der Abschlussfeier die geschossenen Zehner ermittelt: 17 000 Schuss wurden abgegeben, wobei 6021 Mal die Zehn getroffen worden war. red