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Mehr Chancen für Mädchen in Afrika

Mehr Chancen für Mädchen in Afrika

Der Solidaritätskreis Westafrika baut Schulen in Burkina Faso. Am Mittwoch gibt es einen Infoabend.

Hillesheim (red) Der Solidaritätskreis Westafrika unterstützt seit vielen Jahren das Mädcheninternat Foyer Sainte Monique in Banfora (Burkina Faso), das von der Ordensschwester Véronique Pémou geleitet wird.
Für etwa 50 Mädchen wurden Patenschaften übernommen, um ihnen den Abschluss einer höheren Schule und eine Berufsausbildung zu finanzieren. Gut 30 000 Euro werden im Jahr bereitgestellt. Véronique Pémou hält sich in Deutschland auf und berichtet am Mittwoch, 26. Juli, um 20 Uhr im Hillesheimer Pfarrheim über ihre Arbeit. Zu diesem Informationsabend sind alle Interessierten eingeladen.
Jedes Jahr arbeitet eine Abiturientin im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres in diesem Internat. Theresa Britten aus Bendorf wird mit Schwester Véronique Ende August nach Burkina Faso fliegen und die bisherige Freiwillige Anke Maus aus Prüm ablösen. Umgekehrt arbeitet die afrikanische Abiturientin Raissa Sanou als Reverse-Freiwillige im integrativen Kindergarten in Hillesheim. Sie wird von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen in Deutschland berichten. Hauptsächlich widmet sich der Solidaritätskreis jedoch dem Bau von Grund- und Realschulen in Burkina Faso. Er baute 2016 mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mehr als 30 Schulen. Er schuf fast 10 000 neue Schulplätze und investierte über 1,2 Millionen Euro.
Einzelheiten erfährt man unter
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