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Mehr Internet für die Vulkaneifel

Mehr Internet für die Vulkaneifel

Der Landkreis Vulkaneifel hat sich viel vorgenommen. Bis Ende 2018 sollen alle Bürger leistungsfähiges Internet haben. Um den Ausbau der Versorgung voranzutreiben, hat sich der Kreis nun beim Bund um Fördergeld beworben.

Daun/Gerolstein. Der Landkrteis Vulkaneifel braucht Geld. Viel Geld. Denn er will den Breitbandausbau vorantreiben. Acht Millionen Euro sind für den Breitbandausbau nötig. Davon entfallen rund sieben Millionen Euro auf den Ausbau unterversorgter Privathaushalte in 38 Ortsgemeinden und rund eine Million Euro auf den Ausbau von 16 unterversorgten Gewerbegebieten. Dies ergibt eine aktuelle Ermittlung des TÜV Rheinland. Insgesamt sollen 2607 Anschlüsse ausgebaut werden und eine Bandbreite von mehr als 50 Mbit/s erhalten. Auch weitere Anschlüsse profitieren von dem Ausbau und erhalten Bandbreiten von über 30 Mbit/s.
Um die Finanzierung sicherzustellen, hat sich der Landkreis um Fördermittel beim Bund beworben. Denn die derzeitigen Förderprogramme von Bund und Land bieten die Möglichkeit einer 90-prozentigen Kostenförderung für den Breitbandausbau unterversorgter Gebiete. Um diese einmalige Fördermöglichkeit nutzen zu können, hatte die Kreisverwaltung im Frühjahr dieses Jahres die TÜV Rheinland Consulting GmbH mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Breitbandnetzausbau im Landkreis beauftragt, um die unterversorgten Gebiete im Kreis genau identifizieren zu können.
Das Land Rheinland-Pfalz hat das Projekt befürwortet und beabsichtigt, das Ausbauprojekt bis maximal 40 Prozent zu fördern. Im Rahmen des Bundesförderprogramms können 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.
Der Landkreis Vulkaneifel hat seine Bewerbung für das Breitbandförderprogramm des Bundes eingereicht. Nun gilt es nur noch, Daumen zu drücken! Dann kann der Intenetausbau kommen. red