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Mehr Sicherheit für den Jägerzaun

Mehr Sicherheit für den Jägerzaun

NÜRBURGRING. (HG) "Bernie- Bärchen" alias Bernd Stelter verbesserte am Nürburgring seine Fahrkünste beim Fahrsicherheitstraining für Wohnwagen. Denn der RTL-Star ist überzeugter Camper und hat in den Niederlanden einen Wohnwagen stehen.

Na, das hat wohl niemand geahnt, dass Bernie-Bärchen einer derjenigen ist, die man ab und zu mit Gespann auf der rechten Spur der Autobahn tuckern sieht. Und doch, Bernd Stelter ist ein überzeugter Camper, der auch seinen Urlaub - wenn es der stressige Terminplan mal erlaubt - auf dem Zeltplatz verbringt. "Ich stehe dauernd unter Strom. Aber dieses Jahr bekomme ich es hin, dass ich mal vier Wochen Camping in Holland machen kann. Dann nehme ich mir acht Romane mit und will gar nichts arbeiten", erzählt der RTL-Comedy Star aus "Sieben Tage - sieben Köpfe". Doch zuvor wollte Stelter einmal die Tücken des Wohnwagenfahrens im Schlepptau erlernen und begab sich, begleitet von RTL-Kameras ins Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring, wo ihn Chefinstruktor Peter Benderscheid mit einem fünf Meter langen Caravan erwartete. Stelter, der schon drei Fahrsicherheitstrainings für Autos hinter sich hat und davon träumt, einmal ein Training auf Finnlands Eispisten zu absolvieren, hat so seine Erfahrungen mit dem Gespannfahren. "Meine erste Fahrt war Klasse. Als ich den Wohnwagen abgeholt hatte und nach Hause kam, da habe ich zuerst einmal den Jägerzaun vom Nachbarn mitgenommen, weil ich die 90 Grad Kurve nicht richtig genommen habe. Eine dicke Schramme zog sich über den ganzen Wagen", erinnert sich Stelter, der 1998 den Spaß am Campen bekam, als er seine Schwester auf einem Zeltplatz besuchte. Da Bremsen, Einparken, Kurvenfahren, Rückwärtsfahren und Wenden mit dem rollenden Urlaubsdomizil nun einmal seine Tücken hat, hieß es also: Rein in die Fahrschule für Camper. Stelter: "Ich denke, da kann man noch viel lernen." Und Peter Benderscheid hatte ein strammes Programm für Bernie zusammen gestellt: Zuerst langsam durch den Slalomparcours, um das Gefühl für Auto und Gespann zu bekommen, dann auf trockener Fahrbahn mit 50 Stundenkilometer bremsen und danach dasselbe noch einmal auf nasser Fahrbahn. Beim Ausweichen und Bremsen vor einem Hindernis wurden Stelters Fahrkünste ganz schön auf die Probe gestellt. Er schlug sich wacker. Rechts um das Hindernis in Form von Wasserstrahlen ging es sehr gut, doch links herum gab es Probleme. Spaßmacher Stelters Kommentar: "Da habe ich wohl zu sehr auf das Hindernis geschaut, aber der Wohnwagen ist ja noch dran."