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Mehrere Unfälle in der Vulkaneifel

Manche Straßen in der Eifel bleiben gesperrt : Winterwetter bringt viele Unfälle in der Eifel

Weiße Straßen machen Autofahrern in der Eifel zu schaffen. Einige Straßen sind komplett gesperrt.

Schnee, Regen, Glatteis: Der Winter zeigt sich im Moment auch von seiner unschönen Seite. Besonders Autofahrer brauchen starke Nerven, denn mit dem schlechten Wetter steigt auch die Zahl der Unfälle.

Bei Wallenborn etwa ist laut Polizei Daun ein Autofahrer in den frühen Morgenstunden mit seinem Wagen in den Graben gerutscht. Zudem hätten bei Hinterweiler und Dockweiler  mehrere Autos in Schneeverwehungen festgesteckt. Die Fahrer mussten auf Räum- und Streudienst warten. Und auch bei Hallschlag ist ein Auto von der glatten Fahrbahn abgekommen.

Verletzt wurde bei alldem niemand, der Sachschaden war laut Polizei meist nur gering. Vorsichtig bleiben, müssen Autofahrer aber weiterhin in den Wäldern in der Schneifel und Hocheifel.

„Denn praktisch überall können derzeit Bäume oder Äste auf die Straße fallen“, warnt Jürgen Schuler von der Straßenmeisterei Gerolstein. Denn nach wie vor friert der Schnee nicht, sondern bleibt nass und schwer. Sodass Äste unter dem Gewicht der weißen Pracht zusammenbrechen können.

In das Waldgebiet entlang der Kreisstraßen 28 und 77 bei Salm trauen sich daher derzeit weder Mitarbeiter des Landesbetriebs Mobilität, noch der Forstämter, sagt ein Sprecher der Straßenmeisterei Daun: „Das ist noch viel zu gefährlich. Da kann noch einiges runterkommen.“

Und so bleiben die beiden Kreisstraßen weiter gesperrt. Ebenso: die L 20 im Bereich des Schwarzen Mannes und bei Ormont sowie die K 52 und die K 169 zwischen Steffeln und Kleinlangenfeld und die L 17 zwischen Buchet und Herscheid. Meist versperren hier umgestürzte Bäume die Fahrbahn.

Im Kreis Euskirchen sind die L 234 Rodert bis Effelsberg und die L 498 ab der Abzweigung L 234 bis Scheuren betroffen. Kein Durchkommen ist ebenfalls auf der K79 Tondorf Richtung Hümmel, auf der L110 zwischen der B 51 bei Dahlem und der L 17 bei Schnorrenberg, auf der K 61 von Schmidtheim Richtung Oberschömbach und der K 63 von Berk nach Baasem.

Sowie auf der K68 von Rescheid Richtung Hönningen und der K 76 vom Paulushof Richtung L 204. Die N 658 zwischen Rocherath und dem Grenzübergang Wahlerscheid ist ebenso dicht wie die L 249, Am Merrchen, Wolfgarten. Eine Zufahrt ist hier nur über die Kermeterstraße möglich.

Wie lange die Straßen nicht befahren werden können, sei derzeit nicht abschätzbar. In den Dienstbezirken der Straßenmeistereien Bitburg, Kyllburg, Irrel und Arzfeld bestehe derzeit hingegen keine Schneebruchgefahr, heißt es. Damit alle Verkehrsteilnehmer gut ankommen, lautet aber auch im frischen Jahr 2021 die Devise: Vorsichtig fahren.