Kommunalpolitik Bürgermeisterposten in Üdersdorf, Nerdlen und Gerolstein-Lissingen sind neu zu besetzen

Üdersdorf/Nerdlen/Gerolstein-Lissingen · In Nerdlen ist das Amt schon vakant, in Üdersdorf hört Günter Altmeier am 30. September auf.

 Am 30. September endet  die Amtszeit von Günter Altmeier als Ortsbürgermeister von Üdersdorf.

Am 30. September endet die Amtszeit von Günter Altmeier als Ortsbürgermeister von Üdersdorf.

Foto: TV/Foto Nieder

Eigentlich hatte Günter Altmeier  schon vor der Kommunalwahl 2019 angekündigt, nicht mehr für eine neue Legislaturperiode als Ortsbürgermeister von Üdersdorf kandidieren zu wollen. Fünf Jahre zuvor war  er 2014 ins Amt gewählt worden. Altmeier revidierte aber seine Entscheidung, trat doch nochmal an und wurde auch erneut gewählt. Nun reicht es im dann aber doch. Jüngst kündigte er seinen, dann wohl doch endgültigen, Abschied an.

Den Grund kann der noch amtierende Ortsbürgermeister schnell nennen „Primär aus Altersgründen habe ich um Entlassung vom Amt des Ortsbürgermeisters [...] knapp zur Hälfte der Legislaturperiode mit Ablauf des 30. September 2021 gebeten“, informiert Altmeier die Bürger von Üdersdorf und den Ortsteilen Trittscheid und Tettscheid im Amtsblatt.

Er erklärt weiter: „Nach über 37 Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit als Ratsmitglied, Schriftführer, Beigeordneter mit Geschäftsbereich sowie Ortsbürgermeister möchte ich das Amt in jüngere Hände übergeben.“ Hinzu kommen bei Altmeier etliche Jahre Vorstandsarbeit im Sportverein, im Pfarrgemeinderat und im Handwerkerverein. Sein Abschied bedeutet: Zur Besetzung des Postens wird eine Direktwahl  angesetzt, vorgeschlagen ist der 26. September, wenn auch der Bundestag neu gewählt wird.

Gleiches gilt für Nerdlen, wo der Bürgermeisterposten vakant ist, nachdem Wolfgang Maas im März aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Die Amtsgeschäfte werden seitdem vom 1. Beigeordneten Rudolf Schmitz geführt.

Im Gerolsteiner Stadtteil Lissingen wird Ortsvorsteher Karl-Heinz Elsen sein Amt zum 30. September niederlegen. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger könnte am 26. September direkt gewählt werden – aber das ist nur eine Option.

Grundsätzlich gilt: Liegt einer  Verbandsgemeinde-Verwaltung eine fristgerechte Bewerbung für die Urwahl vor, dann muss es laut Gemeindeordnung auch eine solche geben. Meldet sich aber niemand, kann der Gemeinderat in Aktion treten und ein neues Orts-Oberhaupt wählen.