Mehrheit für Langer

Aus sechs Bewerbungen ist der Sieger vom Stadtrat Daun gekürt worden: Auf dem Laurentiusplatz soll eine Statue des Steinmetz- und Bildhauermeisters Sebastian Langer aufgestellt werden.

Daun. (sts) Der Platz vor dem Hallenbad hat das geschafft, was bei Bauprojekten nicht häufig vorkommt: Die Neugestaltung wird von Einheimischen und Gästen durchweg positiv bewertet. Nachdem der Stadtrat im September 2007 beschlossen hatte, dass der Platz den Namen des Heiligen Laurentius tragen soll, wurde auch das Vorhaben, dass das Areal eine Statue bekommt, vorangetrieben. Sechs Modelle waren auf eine Ausschreibung der Stadt Daun hin eingereicht worden: von Reinhold Laux (Ulmen), Klaus Kammerichs (Demerath), Werner Bitzigeio (Winterspelt), Rainer Bielan und Volker Köble (Neidenbach/Kupferzell), Daniel Mauer (Niederehe) und Sebastian Langer (Wittlich). In einer Sitzung des städtischen Bauausschusses wurden die Modelle gesichtet, mehrheitlich wurde das Modell von Sebastian Langer empfohlen. In der Einwohnerversammlung im November waren die Modelle auch öffentlich vorgestellt worden. Die Entscheidung blieb aber dem Stadtrat vorbehalten. Eine Mehrheit des Gremiums votierte ebenfalls für das Modell des Wittlicher Künstlers. Kosten soll die Statue nicht mehr als 15 000 Euro, die die Stadt allerdings nicht allein zahlen muss, sondern 80 Prozent Zuschuss erwartet.

Sebastian Langer ist kein Unbekannter in der Vulkaneifel: Er hat die Kapelle des Regina-Protmann-Stifts in Kelberg mit mehreren Werken gestaltet.