Mit einem Rap zum Apfelbaum

Die Klasse 6b der Augustiner-Realschule plus in Hillesheim hat beim AOK-Wettbewerb Apfelpause mitgemacht. Die Schüler haben den Landessieg errungen und einen Apfelbaum gewonnen.

Hillesheim. (red) "Ihr von der AOK, ihr glaubt es kaum, hier stand mal ein Apfelbaum." Mit dieser Zeile beginnt der Rap, mit dem sich die Klasse 6b an der Aktion des AOK-Kindermagazins "jojo" beteiligt hat. Vor rund einem Jahr bekamen die Schüler - wie die anderen damaligen Fünftklässler auch - im Begrüßungsgottesdienst der Schule einen Apfelbaum geschenkt. Schließlich war dessen Motto "Wachsen wie ein Baum". Doch nach ein paar Monaten war der Baum zerstört. "Jetzt steht die 6b ohne Baum da, na logisch sind wir traurig, das ist doch klar!", texteten die Schüler.

Zeitgleich entdeckte ein Schüler den Wettbewerb, bei dem Klassen aus ganz Deutschland Apfelbäume gewinnen konnten. Die Preisfrage war einfach: Warum wollt ihr den Baum unbedingt haben? Malen, schreiben, dichten - der Fantasie waren für die Begründung keine Grenzen gesetzt. Für die 6b war schnell klar: Wir rappen. Und der Inhalt des Raps liegt auf der Hand: die eigene Geschichte, das "Schicksal" des eigenen Baums. "Ihr seht, ein neuer Baum muss her, für die AOK ist das doch sicher nicht schwer." Der Text wurde aufgenommen, so dass die Jury ihn nicht nur lesen, sondern auch hören konnte. Über 200 Schulen beteiligten sich deutschlandweit an der Aktion, doch für jedes Bundesland gab es nur einen Baum. In Rheinland-Pfalz heißt der Sieger 6b von der Augustiner-Realschule Hillesheim. Der Apfelbaum, den die Schüler bekommen haben, ist zwar noch klein, die Freude darüber jedoch riesig. Begeistert pflanzten sie den Baum ein und hängten ihm gute Wünsche an seine Äste. Dazu gab es leckeren Apfelsaft und frische Äpfel, um die Zeit bis zur ersten eigenen Ernte etwas zu verkürzen. Und natürlich präsentierte die Klasse noch einmal ihren Rap. Spätestens jetzt stimmt die Pointe des Rap:"AOK, das weiß die 6b, steht für Apfelbaum-Organisations-Komitee."

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