Mit Herzblut Eifeler

ÜXHEIM/NOHN. (gs) Paul Michels aus Üxheim ist für 100-maliges Blutspenden ausgezeichnet worden. Von seinen Erfahrungen und wie er zur Blutspende kam, erzählt er im TV-Gespräch.

Ein Eifeler mit Leib und Seele ist Paul Michels. Und im Besonderen ein Üxheimer, der sein Lebtag im Dorf und Elternhaus geblieben ist. Weil er sich dort wohl fühlt und zufrieden ist. Heute ist er Rentner. Er genießt mit Ehefrau Edith die Zweisamkeit, nachdem die drei erwachsenen Kinder "aus dem Haus" sind. Das Elternhaus hat eine typische Entwicklung durchlaufen: Das einfache Bauernhaus wurde umgebaut und beherbergte bis vor einigen Jahren noch eine Nebenerwerbs-Landwirtschaft mit vielfältiger Tierhaltung. Vor seiner "Altersfreizeit" hat der 64-jährige Rentner 33 Jahre als Güteprüfer bei den ehemaligen "Ringsdorff-Werken" in Nohn gearbeitet. Nach dem Rezept für sein zufriedenes Leben gefragt, sagt Paul Michels: "Gesund leben und im Gange bleiben, und das ist um so wichtiger je älter man wird." Zu seinen Quintessenzen gehören eine christliche Lebensführung, tägliche Bewegung an der frischen Luft sowie die Arbeiten rund ums Haus - und seine Familie. Eine andere Leidenschaft ist "sein" Männergesangverein Eifelklang Leudersdorf (Ortsteil von Üxheim). Dort singt er seit 50 Jahren als zweiter Tenor. Mit Herzblut ist Paul Michels seinem Heimatdorf verbunden. Er schätzt die vertrauten Beziehungen und Freundschaften, seine gute Nachbarschaft und die lebendige Gemeinschaft im Dorf und in der Pfarrei. Auch über die Großgemeinde Üxheim hinaus hat Paul Michels viele Bekannte. Nicht zuletzt durch regelmäßige Zusammenkünfte zum Einsatz für andere: Er ist Blutspender. 1959 hatte Paul Michels einen schweren Arbeitsunfall. "Möglicherweise war dies der tiefere Grund im Jahre 1962 zum ersten Mal zum Blutspenden zu gehen", sagt Paul Michels. Angesprochen habe ihn damals Christel Frings von der DRK-Ortsgruppe im benachbarten Nohn. Heute zählt Paul Michels dort mit zu den treuesten Blutspendern. Vor kurzem wurde er mit zwei weiteren Kameraden, Franz Überhofen (Senscheid) und Alfred Graff (Nohn) für die hundertmalige Blutspende ausgezeichnet. Paul Michels schildert seinen wichtigsten Beweggrund zum regelmäßigen Blutspenden: "So kann ich helfen, Menschenleben zu retten." Die geehrten Blutspender bei der DRK-Ortsgruppe Nohn: Für 100-malige Blutspende: Franz Überhofen (Senscheid), Alfred Graff (Nohn) und Paul Michels (Üxheim). Für 75-malige Blutspende: Hartmut Mauer (Ahütte), Matthias Fabritius (Trierscheid), Irmgard Heidinger (Üxheim) und Karl-Josef Schmitz (Nohn). Für 60-malige Blutspende: Klaus Kaufmann (Mirbach), Albert Etten (Kerpen), Paul Kolb (Antweiler), Ursula Schmitz (Nohn), Edgar Gube (Heyroth; auch für 50-malige Spende) und Christoph Lenz (Dorsel). Für 50-malige Blutspende: Alois Mauer (Nohn; auch für 40-malige Spende), Heinz-Josef Neisen (Üxheim), Thomas Romes (Hillesheim), Leo Köb (Zilsdorf) und Hans-Peter Romes (Nohn). Für 40-malige Blutspende: Renate Burmeister (Niederehe), Horst Hermes (Üxheim), Clemens Heinz (Leudersdorf), Horst Leuwer (Loogh), Günter Heinrichs (Nohn), Thomas Radermacher (Dorsel) und Wolfgang Schegner (Leudersdorf). Für 25-malige Blutspende: Thomas Clären (Antweiler), Renate Junk (Berndorf), Margot Schmitz (Nohn), Erika Spindler (Niederehe), Marie-Theres Clären (Antweiler), Andreas Hens (Niederehe), Wolfgang Heinrichs (Heyroth), Cristoph Bach (Mirbach), Monika Friedt (Niederehe) und Alois Heinz (Leudersdorf).

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