Mutmaßlicher Betäubungsmittelhändler steht in Trier vor Gericht

Justiz : Mutmaßlicher Betäubungsmittelhändler steht vor Gericht

(red) Ein 38-Jähriger  steht ab Montag in Trier vor Gericht. Im wird vorgeworfen, 2016 als „Betäubungsmittelhändler“ – also Dealer – in der Vulkaneifel tätig gewesen zu sein. Er soll binnen eines Jahres bei fünf Gelegenheiten Amphetamin sowie in zwei Fällen Marihuana verkauft haben.

Darüber hinaus wird dem Angeklagten vorgeworfen, bei zwei Gelegenheiten seiner damals unter 18 Jahre alten Stieftochter Marihuana zum Eigenkonsum geschenkt zu haben.

Der Mann ist nicht zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten: Laut Landgericht ist er bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten.Weiterer Vorwurf: Der Mann soll unter Drogeneinfluss im November 2016 mit einem Auto in Daun unterwegs gewesen sein. Mit dabei: rund 32 Gramm Amphetamin, 23 Gramm Marihuana sowie 30 Ecstasy-Tabletten. Zudem seien im Fahrzeug zwei Luftgewehre sowie die dazu passende Munition gefunden worden. Aber damit nicht genug: In einer Halterung an der Mittelkonsole sollen sich „ein jederzeit griffbereiter Schlagstock“ sowie im Handschuhfach „ein Messer mit feststehender Klinge“ befunden haben, heißt es in der Anklageschrift. Ein weiteres Messer fand sich in der Jacke  des Angeklagten. Die Drogen und Waffen seien im Rahmen einer Verkehrskontrolle gefunden und sichergestellt worden. Weitere Drogen stellte die Polizei bei Wohnungsdurchsuchungen sicher.

Ein Verfahren gegen einen weiteren Beteiligten wurde abgetrennt. Er ist im Dezember 2018 wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden.