Nach Ausbau gefahrloser abbiegen

Nach Ausbau gefahrloser abbiegen

Im Zuge des Ausbaus ist die B 421 von der Kreuzung Gillenfeld/Winkel bis zur L-16-Abzweigung Lutzerath zurzeit bis etwa Mitte August gesperrt. Unter anderem ist eine Entschärfung der gefährlichen Kreuzung Gillenfeld/Lutzerath Bestandteil des Projekts.

Gillenfeld. (HG) Seit Anfang Juni sind die Bauarbeiten schon im Gang, die Verkehrsteilnehmer, die nach Daun und Mehren wollen, werden noch bis Mitte August umgeleitet und können über die L 16 aus Gillenfeld kommend wieder auf die B 421 fahren. Die Gesamtstrecke, auf der von der Kreuzung Gillenfeld/Winkel bis zur L 16 Richtung Lutzerath gebaut wird, beträgt 1200 Meter.

"Von der Kreuzung Gillenfeld/Winkel aus haben wir zuerst einen Vollausbau auf 420 Metern Länge. Außerdem werden wir die Kuppe, die dahinter kommt, um etwa einen Meter absenken, was eine bessere Sicht auf entgegenkommende Fahrzeuge aus Richtung Strotzbüsch ermöglicht", so Simon.

Die Kosten für die Baumaßnahme betragen 880 000 Euro und werden vom Land getragen.

Ein wichtiger Grund für das Bauprojekt war auch die Entschärfung der Kreuzung B 421/L 16 Lutzerath. Hier gab es schon viele Unfälle, auch mit tödlichem Ausgang. "Wir werden die Straße so ändern, dass die Verkehrsteilnehmer hier nicht mehr so durchdonnern können", erklärt Diplom-Ingenieur (FH) Robert Simon vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein. Deshalb wird der Kreuzungsbereich total verändert. Die L 16 wird aus jeder der beiden Richtungen um 140 Meter versetzt und bekommt in Richtung B 421 eine leichte Kurve mit Inseln. Auf der Bundesstraße werden Abbiegespuren eingerichtet. Auch insgesamt wird die Straße leicht versetzt, so dass sie keine Gerade mehr bildet und die Autofahrer ihre Geschwindigkeit drosseln müssen.

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