Nach Hochwasser: Straßenbauer sanieren B 410

Nach Hochwasser: Straßenbauer sanieren B 410

Das Hochwasser im Frühsommer, das den unscheinbaren Berlinger Bach in einen reißenden Strom verwandelt hat, hat Folgen: Die Brücke unter der B 410 in Pelm ist so stark unterspült worden, dass sie sofort mit Beton stabilisiert werden muss.

Pelm. "Es ist Gefahr im Verzug." Mit diesen Worten beschreibt Oliver Arimond, Brückenexperte beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Gerolstein, den aktuellen Zustand der Brücke über den Berlinger Bach bei Pelm, über die die B 410 geführt wird.
Bei der turnusmäßigen Überprüfung aller Brücken sei aufgefallen, dass besagtes Bauwerk über den Berlinger Bach stark unterspült worden sei. "Das Ausmaß hat uns überrascht, daher die Sofortmaßnahme", sagt Arimond. Der LBM hat daher das Bauunternehmen Backes aus Stadtkyll ohne vorherige Ausschreibung damit beauftragt, das Bauwerk wieder zu stabilisieren. Dafür werden nach Auskunft des Fachmanns große Mengen Unterwasserbetons unter die und um die Fundamente eingebaut. Zusätzliche Stabilität und Schutz vor künftigen Hochwasserereignissen sollen große Wacken bieten.
Zudem hat der LBM verfügt, dass die viel befahrene Bundesstraße von heute bis Samstag während der Sanierungsarbeiten gesperrt wird. "Auch wegen des Schutzes der Arbeiter", sagt Arimond. Denn die B 410 wird dort erstens von täglich rund 15 000 Fahrzeugen befahren, wovon zweitens ein beachtlicher Teil Schwerlastverkehr ist. Der gesamte Verkehr wird während der Arbeiten entweder über Kirchweiler oder über Rockeskyll umgeleitet. mh

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