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Nachwuchssorgen wie weggeblasen

Nachwuchssorgen wie weggeblasen

DEMERATH. (HG) Der Beschluss der Feuerwehr Demerath, eine Jugendfeuerwehr zu gründen, ist auf große Resonanz gestoßen. 20 Jugendliche haben sich gemeldet und bilden nun die 35. Jugendfeuerwehr im Kreis Daun.

"Man muss etwas tun". Nach dieser Devise handelte Reinhold Laux, kommissarischer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Demerath. Er setzte sich seit Monaten für die Gründung einer Jugendfeuerwehr im Ort sein. Der Erfolg der Aktion gibt ihm Recht: 20 Jugendliche meldeten sich und gründeten die Jugendfeuerwehr Demerath. "Wenn wir die Hälfte von den Jugendlichen später zu unserer Feuerwehr bekommen, wären wir froh", kommentiert Laux den Eifer der jungen Leute. Mit Speck fängt man Mäuse, lautet ein Sprichwort. Die Feuerwehr Demerath veranstaltete für die Jugendlichen der Gemeinde im vergangenen Jahr ein Zeltlager und organisierte eine zweitätige Schlittenfahrt. Diese Aktionen kamen gut an und bereiteten den Boden. Zur Gründung der 16. Jugendfeuerwehr in der Verbandsgemeinde Daun waren Wehrleiter Manfred Reicherz und Kreisfeuerwehrinspekteur Christoph Bach nach Demerath gekommen. "Die Jugendlichen lernen in der Jugendfeuerwehr Verantwortung zu tragen. Außerdem stellt die Arbeit eine sinnvolle Freizeitgestaltung dar und sichert den Nachwuchs der Feuerwehr", beschrieb Bach den Leitgedanken der Jugendfeuerwehren. Kreisjugendfeuerwehrwart Ferdi Diederichs erläuterte den Eltern sowie den Jungen und Mädchen die Arbeit der Jugendfeuerwehr und referierte über den Versicherungsschutz während der Betreuung. Zudem händigte er den Jugendlichen ihren Mitgliedsausweise aus. Zum Jugendfeuerwehrwart wurde Albert Kordel gewählt, zur Jugendgruppenleiterin Petra Pötz. Christian Even bestimmten die Jugendlichen als ihren stellvertretenden Leiter. Schriftführerin ist Anna-Katharina Kordel, Kassenwart Sabine Röser.