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Nächste Etappe beim A1-Lückenschluss

Autobahn : Planfeststellung: Nächste Etappe beim A1-Lückenschluss

Das Planfeststellungsverfahren für die A1 wird noch 2017 eröffnet wird. An diesem Freitag wolle man die nötigen Unterlagen einreichen, sagte Andy Becht, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium, bei einer von der IHK Trier organisierten Diskussionsveranstaltung in Daun zum Autobahnprojekt.

Auf diese Nachricht haben viele gewartet: „Verkehrsminister Volker Wissing hat nach der Regierungsbildung angekündigt, dass 2017 das Planfeststellungsverfahren für die A1 eröffnet wird. An diesem Freitag werden wir die Unterlagen einreichen und die Planfeststellung somit auf den Weg bringen“, sagte Andy Becht, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium, bei einer von der IHK Trier organisierten Diskussionsveranstaltung in Daun zum Autobahnprojekt. Konkret geht es um das 10,5 Kilometer lange rheinland-pfälzische Teilstück zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau, das mit Baukosten von gut 200 Millionen Euro veranschlagt ist.

Forum zum A1-Lueckenschluss. Foto: TV/Klaus Kimmling

Wann die ersten Bagger anrollen, kann damit noch nicht gesagt werden. Verkehrsminister Wissing hat als Ziel ausgegeben, bis 2021 Baurecht zu haben. Die gesamte Lücke der A1 auf der rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Seite beträgt 25 Kilometer. Hans Ludwig, Spediteur aus der Vulkaneifel, der erst kürzlich in seinen Firmensitz am bisherigen Autobahnende bei Kelberg erheblich investiert hat, sagte zu der Ankündigung: „Ich biete an, die Akten persönlich mit einem LKW nach Koblenz zu bringen.“ In der dortigen Zentrale des Landesbetriebs Mobilität läuft das Planfeststellungsverfahren zum A1-Lückenschluss.