Neue Idee: Brunnengelände in Gerolstein soll durch Hängebrücke mit Innenstadt verbunden werden

Neue Idee: Brunnengelände in Gerolstein soll durch Hängebrücke mit Innenstadt verbunden werden

Der Bauausschuss der Stadt Gerolstein diskutiert aktuell intensiv über die Zukunft des Brunnenareals - nachdem er zunächst eine Stunde nicht öffentlich tagte, weshalb das Dutzend Gäste vor die Tür geschickt wurde.Im Zentrum der Debatte steht das Konzept des Bitburger Büros Faco.

Der Bauausschuss der Stadt Gerolstein hat Mittwochabend intensiv über die Zukunft des Brunnenareals diskutiert - nachdem er zunächst eine Stunde nicht öffentlich tagte, weshalb das Dutzend Gäste vor die Tür geschickt wurde.

Im Zentrum der Debatte stand das Konzept des Bitburger Büros Faco. Das sieht die Umsiedlung eines Lebensmittelgeschäfts und eines Drogeriemarkts vom anderen Stadtende vor sowie eines noch nicht näher definierten Tourismusangebots. Auch soll der Landesbetrieb Mobilität, der aus seinem jetzigen Domizil in Gerolstein ausziehen will, dort angesiedelt werden.

Neu ist die Idee, das Brunnenareal vom Dach eines bestehenden Gebäudes durch eine Hängebrücke mit der höher liegenden Innenstadt zu verbinden. Das soll nun geprüft werden. Zudem schlug Faco-Chef Stefan Kutscheid vor, den Bürgern auf einer Internetseite die Möglichkeit zu geben, Ideen für Tourismus- oder Freizeitangebote einzubringen.

Der Ausschuss empfahl dem Stadtrat mehrheitlich, das Faco-Konzept weiter zu verfolgen. Nur Heinz Weber (FWG) war dagegen. mh