Neue Kümmerin für den Ausbau des barrierefreien Tourismus in der Modellregion Vulkaneifel

Naturschutz : Urlaub für alle ohne Hindernisse

Neue Ansprechpartnerin für den Ausbau des barrierefreien Tourismus in der Modellregion Vulkaneifel.

(red/sts)) Seit Anfang Juni gibt es eine neue Ansprechpartnerin für den Ausbau des barrierefreien Tourismus in der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH. Sie heißt Janet Serwaty und hat eine zweijährige Weiterbildung zur staatlich  geprüften Betriebswirtin im Bereich Tourismus und ein Diplom-Studium der angewandten Umweltwissenschaften in Trier absolviert. Sie steht nun für Fragen jeder Art zum Thema Ausbau des barrierefreien Tourismus zur Verfügung.

Manchmal ist es – vermeintlich – nur eine Kleinigkeit: Wenn zum Beispiel eine Rampe fehlt, was es älteren oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen nur schwer oder gar nicht möglich macht, einen Aussichtspunkt zu erreichen. Auf zahlreichen Feldern ist noch Luft nach oben, Urlaub auch für diese Zielgruppe zu ermöglichen.

2015 wurde deshalb ein Wettbewerb für barrierefreien Tourismus gestartet, an dem landesweit 28 Tourismus-Regionen teilgenommen haben. Zehn dieser Regionen konnten die Jury mit ihren Konzepten überzeugen. Sie wurden zu Modellregionen ernannt, was bedeutet, dass sie bei der Umsetzung barrierefreier Angebote auf eine hohe finanzielle Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung rechnen können. Zu diesen Auserwählten gehört unter anderem auch die Vulkaneifel. Hintergrund zur Förderung im barrierefreien Tourismus:

Gefördert werden können touristische Unternehmen ab einer Bettengröße von zehn oder einer Anzahl von drei Ferienwohnungen. Weiterhin können gastronomische Betriebe mit mindestens zehn Tischen unterstützt werden. Voraussetzung einer Förderung ist, dass der Betrieb sieben Monate im Jahr für Gäste geöffnet ist.

Förderfähig sind beispielsweise Vorhaben zum Ausbau der Barrierefreiheit durch Umbau, Einrichtung und Erweiterung von Gebäuden sowie die Anschaffung von Einrichtungsgegenstände. Die Maßnahmen können bis zu 40 Prozent bezuschusst werden.

Darüber hinaus ist der Ausbau der touristischen Infrastruktur förderfähig.

Die Projekte sollten der Attraktivitätssteigerung und der Schaffung/Vermarktung von Angeboten für Gäste mit Einschränkungen, wie zum Beispiel Blinde, Gehörlose oder Gehbehinderte, dienen. Die Förderhöhe liegt bei mindestens 75 Prozent, in besonderen Fällen bis 85 Prozent.

Janet Serwaty ist beim Natur- und Geopark Vulkaneifel in Daun erreichbar: Telefon 06592/933-449 oder 203,  E-Mail: janet.serwaty@vulkaneifel.de