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Neuer Hörtest für Babys im St. Elisabeth-Krankenhaus

Neuer Hörtest für Babys im St. Elisabeth-Krankenhaus

Da Hörtests an Neugeborenen seit dem 1. Januar Pflicht in Rheinland-Pfalz sind, arbeitet die Gynäkologie am Gerolsteiner St. Elisabeth Krankenhaus mit einem neuen Hörscreening-Gerät.

Gerolstein. (red) Das Hörscreening zur Feststellung eventueller Hörschäden bei Neugeborenen ist schon seit langem Alltag auf der Säuglingsstation des Gerolsteiner Krankenhauses. Die Untersuchung erfolgt in den ersten Tagen nach der Entbindung und ist für die Babys völlig schmerzfrei. Für die Mütter ist der Test eine zusätzliche Beruhigung und für den Fall, dass Auffälligkeiten entdeckt werden, wird zu Fachärzten weitergeleitet. Das frühzeitige Erkennen und Therapieren von Hörschäden bei Neugeborenen bietet die Chance guter Behandlungserfolge.

Seit Januar dieses Jahres ist der Hörtest bei Neugeborenen, der bislang auf freiwilliger Basis der Eltern erfolgte, eine Pflichtuntersuchung in Rheinland-Pfalz.

Das neue Gerät bietet zudem die technische Neuerung, dass die Daten statistisch erfasst, anonymisiert und an die Landesqualitätssicherungsstelle weitergeleitet werden können. Außerdem werden die Ergebnisse im Untersuchungsheft des Kindes dokumentiert.

Während einer Schulung durch Eva-Maria Biecker wurde das gesamte Pflegepersonal der Gynäkologie mit dem Umgang des Hörscreening-Geräts vertraut gemacht.

Erster Patient war der kleine Tim Meyer, der am 10. Juli das Licht der Welt erblickte und den Test auf Anhieb bestand. Seine Mutter verfolgte die Untersuchung höchst interessiert.

Der nächste Info-Abend für werdende Eltern findet am Dienstag, 21. Juli, 19 Uhr, in der Aula des Gerolsteiner St. Elisabeth Krankenhauses statt. Für Fragen stehen die Frauenärzte Karl-Heinz Schnabel, Kornel Tordy, der Kinderarzt Friedemann Berthold, der Chefarzt der Anästhesie Werner Malberg, das Hebammenteam, sowie Schwestern der geburtshilflichen Station zur Verfügung. Eine Besichtigung des Kreißsaals ist im Anschluss möglich.