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Neujahrsempfang beim IT-Bataillon 281 in Gerolstein

Heimat : Neujahrsgrüße aus Afghanistan

Rund 120 Gäste nehmen am traditionellen Empfang in der Eifelkaserne teil. Erstmals nach der Umbenennung im vergangenen Sommer hat das IT-Bataillon 281 eingeladen.

Er hat Wort gehalten: Beim traditionellen Neujahrsempfang der Gerolsteiner Soldaten im vergangenen Jahr hatte Bataillonskommandeur Oberstleutnant Christian Sohns bereits angekündigt, dass er beim Empfang 2018 nicht anwesend sein, aber dennoch Grußworte an die Gäste richten werde – via Live-Satellitenschaltung aus Afghanistan.

Schließlich haben die Gerolsteiner IT-Spezialisten – die nicht mehr unter dem Titel Führungsunterstützungsbataillon 281 firmieren, sondern IT-Bataillon 281 – dafür nicht nur das nötige Knowhow, sondern eben auch die Ausrüstung. Sind sie es doch, die bei den Auslandseinsätzen der Bundeswehr die Kommunikation unter den Streitkräften und Nationen sowie nach Hause gewährleisten.

Und so sagte Sohns, der bereits seit dreieinhalb Monaten im Auslandseinsatz ist und Anfang März zurück sein wird: „Ich freue mich jetzt schon auf meine Rückkehr und das dann noch anstehende eine Jahr, in dem ich Kommandeur in Gerolstein sein darf.“ Vor allem dankte er allen, die an die Gerolsteiner Soldaten im Auslandseinsatz gedacht und sie mit Glückwünschen und Paketen vor allem über die Weihnachtszeit erfreut hätten. Er meinte abschließend und im Hinblick darauf, dass bereits jetzt dauerhafte Auslandseinsätze des Gerolsteiner Bataillons bis 2021 geplant seien: „Langweilig wird’s uns sicher nicht.“ Derzeit tun 18 Gerolsteiner Soldaten ihren Dienst fernab der Heimat: 16 in Afghanistan und zwei in Mali.

Darum, dass in Abwesenheit des Kommandeurs in der Eifelkaserne alles glatt läuft, kümmert sich sein Stellvertreter, Oberstleutnant Torsten Täumer. Der hatte sich im vergangenen Jahr aus Afghanistan zuschalten lassen. In seinem Rückblick betonte er, dass das Jahr 2017 für das Gerolsteiner Bataillon „von Umbrüchen geprägt“ war, Umbenennung und Umstrukturierung aber die richtige Weichenstellung für die Herausforderungen der Zukunft gewesen seien. Der Nachwuchsgewinnung komme weiterhin eine hohe Bedeutung zu, da die IT-Soldaten auch künftig sehr gefragt seien, das Gerolsteiner Bataillon über Jahre für Auslandseinsätze eingeplant sei. In diesem Jahr ist es ein Vierteljahrhundert, dass Gerolsteiner Soldaten an Auslandseinsätzen der Bundeswehr beteiligt sind.

 Beim Neujahrsempfang des IT-Bataillons 281 in der Eifelkaserne in Gerolstein lauschten die rund 120 Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung, Behörden, Verbänden und Institutionen der Ansprache des stellvertretenden Kommandeurs Oberstleutnant Torsten Täumer sowie über Satelitten-Liveschaltung aus Afghanistan auch der von Kommandeur Oberstleutnant Christian Sohns.
Beim Neujahrsempfang des IT-Bataillons 281 in der Eifelkaserne in Gerolstein lauschten die rund 120 Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung, Behörden, Verbänden und Institutionen der Ansprache des stellvertretenden Kommandeurs Oberstleutnant Torsten Täumer sowie über Satelitten-Liveschaltung aus Afghanistan auch der von Kommandeur Oberstleutnant Christian Sohns. Foto: Mario Hübner
 Beim Neujahrsempfang des IT-Bataillons 281 in der Eifelkaserne in Gerolstein lauschten die rund 120 Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung, Behörden, Verbänden und Institutionen der Ansprache des stellvertretenden Kommandeurs Oberstleutnant Torsten Täumer sowie über Satelitten-Liveschaltung aus Afghanistan auch der von Kommandeur Oberstleutnant Christian Sohns.
Beim Neujahrsempfang des IT-Bataillons 281 in der Eifelkaserne in Gerolstein lauschten die rund 120 Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung, Behörden, Verbänden und Institutionen der Ansprache des stellvertretenden Kommandeurs Oberstleutnant Torsten Täumer sowie über Satelitten-Liveschaltung aus Afghanistan auch der von Kommandeur Oberstleutnant Christian Sohns. Foto: Mario Hübner

Gerolsteins Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz sagte, dass er weiterhin ein so gutes Miteinander zwischen dem Bataillon und der Stadt wünsche. An die Adresse aller Soldaten sagte er: „Sie sind alle herzlich willkommen, Gerolsteiner Bürger zu werden.“