Nicht nur zum Heizen gut
Mit einer "Holzmesse" am kommenden Sonntag wollen Forstverwaltung, Holz verarbeitende Betriebe, Waldbauverein und Landjugend Daun den Privatwaldbesitzern, Hausbauern und -besitzern sowie allen Interessierten zeigen, welches zumeist ungenutzte Potenzial im heimischen Rohstoff Holz liegt.
Hillesheim. (mh) Johannes Pinn, Forstbeamter und Experte für Holz als nachwachsender Rohstoff und Energielieferant, ist sich sicher: "Viele wissen gar nicht, welche Möglichkeiten der nachwachsende und heimische Rohstoff Holz bietet." Das gelte für Privatwaldbesitzer ebenso wie für Betriebe und Privtaleute.
So ist sich Pinn sicher, dass nur die wenigsten schon einmal etwas vom "Holzabsatzfonds" gehört haben, und dass dieser auch für den Kleinstwaldbesitzer offen und nutzbar ist. Was der Fonds alles bietet, soll während der kleinen "Holzmesse" am kommenden Sonntag, 28. September, 10 bis 18 Uhr, auf dem Viehmarktplatz und in der Markthalle in Hillesheim gezeigt werden.
Und das ist nur ein Punkt von vielen. Holz verarbeitende Betriebe verschiedenster Gattung zeigen, was man mit Holz so alles bauen und herstellen kann. Rund 30 Aussteller sind dabei: vom Heizungs-Fachhändler, der über Scheitholzkessel oder Pellett-Anlagen informiert, über Schreiner, Tischler und Zimmerer bis hin zu Baufirmen, Forstfachleuten und der Berufsgenossenschaft.
Schließlich sollte die Sicherheit beim Abernten des eigenen Waldstücks stets an vorderster Stelle stehen. Neben Fachvorträgen gibt es auch eine Vielzahl an Demonstrationen: So wird ein mobiles Sägewerk ebenso wie ein voll-maschineller Holzernter, ein so genannter Harvester, in Gang gesetzt, werden der richtige Einsatz der Motorsäge, Tricks bei der Fällung "schwieriger" Bäume und die vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung von Holz gezeigt.
"Wir wollen mit der Veranstaltung das Bewusstsein für den nachwachsenden Rohstoff Holz sensibilisieren und zeigen, dass Holz nicht nur zum Heizen gut ist, sondern auch eine Wertschöpfung in der Region ermöglichen kann", sagt Pinn.