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Noch ein bisschen Sommer, bitte!

Noch ein bisschen Sommer, bitte!

Die Freibad-Betreiber zeigen sich mit dem bisherigen Sommer zufrieden. Durchgängig sind die Besucherzahlen höher als im schlechten vergangenen Jahr. Vor allem das heiße Wetter in der letzten Ferienwoche hat viele Menschen in die Freibäder und Maare getrieben.

Gerolstein/Daun/Kelberg/Gillenfeld/Schalkenmehren. Die Sommerferien sind längst vorbei, für die Kinder heißt es - zumindest vormittags - wieder Klassenzimmer statt Kopfsprung, büffeln statt Badespaß. Zeit, für eine erste Bilanz des Freibad-Sommers.

Deutlich bessere Besucherzahlen als im Vorjahr verzeichnet das Freibad in Gerolstein. 9500 Gäste kamen im Juli in das Bad, 2007 waren es nur 6500. "Am Anfang der Sommerferien war es nicht ganz so gut, aber in den letzten Tagen waren wir sehr erfolgreich", sagt Elfriede Grewe, Geschäftsführerin der Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft Bitburg (BVB), die seit 2006 auch das Freibad Gerolstein führt.

Hoffen, dass das warme Wetter anhält



"Bei schönem Wetter kommen in den Ferien rund 1000 Gäste ins Bad nach Gerolstein." Bei schlechtem Wetter halte man auch das Hallenbad geöffnet, sodass Besucher bei jedem Wetter schwimmen können.

In Kelberg ist man derzeit recht zufrieden. "Nach einem eher durchwachsenen Juli kommen bei den aktuellen warmen Temperaturen täglich zwischen 500 und 600 Gäste ins Freibad", erläutert Peter Seifert, Abteilungsleiter bei der Verbandsgemeinde Kelberg. Bislang sei es aber auf jeden Fall besser gelaufen als im vergangenen Jahr. "Wir hoffen natürlich, dass das warme Wetter noch einige Zeit lang anhält. Darauf hofft auch Dauns Stadtbürgermeister Wolfgang Jenssen für das Bad am Gemündener Maar. Zwar habe man jetzt schon so viele Besucher wie im gesamten Vorjahr, aber das vergangene Jahr war für die Freibäder kein wirklich gutes. Auch in Gemünden haben die letzten Tage der Sommerferien für einen großen Besucheransturm gesorgt. "An den drei besonders heißen Tagen kamen täglich zwischen 1200 und 1300 Besucher ans Maar", sagt Jenssen.

Die Einnahmen sind zwar höher als im vergangenen Jahr, aber ganz zufrieden ist Hans-Günter Schommers, Ortsbürgermeister von Schalkenmehren, mit dem Besuch im Freibad am Schalkenmehrener Maar nicht. "Wir haben zwar zehn Prozent mehr eingenommen als im vergangenen Jahr, aber vom Wetter war es nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten", sagt Schommers.

Zwar habe die heiße letzte Ferienwoche für gute Besucherzahlen gesorgt, aber davor sei es sehr durchwachsen gewesen. Schließlich wurden über den Winter rund 300 000 Euro in neue Anlagen investiert, so dass das Bad am Maar mit einem neuen Kiosk, neuen Toiletten, neuer Terrasse und neuem Eingangsbereich komplett barrierefrei aufwarten kann.

Die Badeinsel soll noch mehr Wasserratten anlocken



Für die nächste Saison erhofft sich Schommers eine weitere Steigerung der Besucherzahlen. "Wir wollen im nächsten Jahr eine Badeinsel installieren, das soll noch mehr Leute anlocken."

Am Pulvermaar in Gillenfeld ist man ebenfalls mit der bisherigen Saison ganz zufrieden. "Die Tendenz ist positiver als im vergangenen Jahr", sagt Gillenfelds Ortsbürgermeisterin Heike Hermes. "Das Wetter hätte zwar beständiger sein können, denn es waren immer nur einzelne schöne Tage. Aber davon gab es mehr als im letzten Jahr."

Für den Rest der Saison bleibt die Hoffnung, dass der August so warm wird, wie von einigen Meteorologen angekündigt und die Freibad-Saison noch eine Zeit lang anhält.