1. Region
  2. Vulkaneifel

Soziales: Nonstop Sport, Spiel und Spaß

Soziales : Nonstop Sport, Spiel und Spaß

Zum 20. Mal haben etwa 200 Kinder und Jugendliche ein besonderes Angebot wahrgenommen.

(HG) Ein Tag voll Sport, Abenteuer, Spiel und Spaß erwartete die Jugendlichen im Kreis wieder bei der vom Kreisjugendamt Vulkaneifel in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Jugend, Gewalt- und Suchtprävention Vulkaneifel, Vereinen und der Polizei Aktion „Nonstop Sport, Spiel, Spaß und Information“, die zum 20. Male veranstaltet wurde.

Angesprochen waren Kinder und Jugendliche ab zehn Jahre, die in Daun im Haus der Jugend, in Kelberg in der Hochkelberghalle, in Hillesheim in der Sporthalle der Augustiner-Realschule, in Gerolstein in der Sporthalle der Berufsbildenden Schule und in Jünkerath im Hallenbad in der Graf-Salentin-Schule viele Sport- und Spielaktivitäten testen konnten. Betreut und beraten wurden sie von Mitarbeitern der Kreis- und Verbandsgemeindejugendpflege, des Hauses der Jugend, der Schulsozialarbeit, kirchlicher Jugendorganisationen, der Polizei sowie von Gruppen und Vereinen.

Der 17-jährige Wael Hakim aus Jünkerath ist vor drei Jahren in die Eifel gekommen und hat sich als ehrenamtlicher Helfer bei „Nonstop Sport, Spiel, Spaß und Information“ verdient gemacht. „Die Aktion ist gut, sie lenkt die Jugendlichen von schlechtem Umgang ab und zeigt, dass sie sich in ihrer Freizeit auch anders beschäftigen können“, sagt er. Alicia Happe aus Bereborn und Lina Behrendt aus Mannebach haben ihre Tour im Dauner Haus der Jugend begonnen. „Wir wollen noch zusammen nach Gerolstein und nach Jünkerath und dann abends nach Kelberg zum Klettern und Rollstuhlfahren“, erzählt die zehnjährige Lina. Die Veranstaltung finden beide gut und freuen sich darauf. „Das ist einfach eine gute Idee, sonst ist es einem zu Hause langweilig“, sagt Alicia.

Marc, Vivien und Nena kommen aus Deudesfeld und Weidenbach und haben auch feste Ziele. „Bogenschießen in Gerolstein machen wir auf jeden Fall, aber auch der Badespaß in Jünkerath steht auf dem Plan, gerne wollen wir alles ausprobieren, wenn es geht. Das Ganze an diesem Tag macht Spaß und ist wirklich schön“, sagt die elfjährige Vivien.

Das freut Kreisjugendpfleger Kurt Laux, der mit anderen auf zehn Bussen die Kinder und Jugendlichen von Ort zu Ort bringt. Er sagt: „Eigentlich war der Gedanke der Veranstaltung eine reine Suchtpräventation, heute ist es auch eine Sportveranstaltung. Das Ganze hat eine langfristige und nachhaltige Wirkung, Freundschaften bilden sich und man geht mehr aufeinander zu.“

Die Veranstaltung habe sich, so Laux, wirklich etabliert. Immerhin nähmen rund 200 Jugendliche und Kinder an dem Tag teil – Tendenz steigend.