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Offene Arme in Gerolstein für Obere-Kyll-Gemeinden: Lissendorf, Birgel und Steffeln gehen nicht mit nach Prüm

Offene Arme in Gerolstein für Obere-Kyll-Gemeinden: Lissendorf, Birgel und Steffeln gehen nicht mit nach Prüm

Noch sind es drei Dörfer aus der Verbandsgemeinde (VG) Obere Kyll, die sich entschlossen haben, in die VG Gerolstein zu wechseln. Ob auch Gönnersdorf folgt, entscheiden nun die Bürger im Februar.

Daun/Gerolstein. Wo die Zukunft der Gemeinde Gönnersdorf liegt, wird mit großem Interesse auch in Daun (bei der Kreisverwaltung) und in Gerolstein (bei der VG) beobachtet. Denn sollte die Mehrheit der Gönnersdorfer im Februar kommenden Jahres entscheiden, nicht nach Prüm wechseln zu wollen, wäre der VG Gerolstein ein weiterer Zuwachs gewiss.Kommunal Reform


Drei Zugänge sind ja bereits so gut wie sicher: Lissendorf, Birgel und Steffeln, derzeit noch in der VG Obere Kyll beheimatet, haben bereits ihren Wechselwillen bekundet (der TV berichtete mehrfach ).
Und sind damit auf offene Arme in Gerolstein getroffen: Der VG-Rat hat im September die drei Orte willkommen geheißen und den Weg frei gemacht für ihre Aufnahme.
Auf den bisherigen Entwicklungen basierend, wird bis Ende des Jahres ein Gesetzentwurf der rheinland-pfälzischen Landesregierung für eine Neuordnung der Ebene der Verbandsgemeinden im Landkreis Vulkaneifel erwartet.Fusion für 2016 vorgesehen


Im Mittelpunkt dieses Entwurfs steht der vorgesehene Zusammenschluss von Gerolstein und Hillesheim. Kommen die Verhandlungen zu einem Ergebnis, dem beide VG-Räte zustimmen, könnte eine neue VG mit dann 27 Orten und rund 24 500 Einwohnern entstehen.
Nach derzeitigem Stand ist die Fusion zum 1. Januar 2016 vorgesehen, allerdings gehen die Bürgermeister Matthias Pauly (CDU, Gerolstein) und Heike Bohn (parteilos, Hillesheim) eher davon aus, dass der Zusammenschluss im Laufe des Jahres 2016 vollzogen wird. sts