Ohne Brandschutz geht nichts

Ohne Brandschutz geht nichts

Sollte es in Rittersdorf zur geplanten Einrichtung einer Ganztagsschule kommen, so wären dafür bauliche Änderungen nötig. Unabhängig davon steht zudem die Umsetzung von Brandschutzauflagen an, von der allerdings nicht nur Rittersdorf, sondern alle sieben Schulstandorte in Bitburg-Land betroffen sind.

Bitburg. (uhe) Inwieweit die Grundschule St. Barbara in Rittersdorf umgebaut wird, hängt derzeit nur noch davon ab, ob Mainz die beantragte Einrichtung einer Ganztagsschule (GTS) genehmigt. Doch dass es bauliche Veränderungen geben wird, steht außer Frage.

Grund dafür ist die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen und die damit (gegebenenfalls) verbundene Verbesserung der energetischen Situation. Deswegen werde der Verbandsgemeinderat zunächst den Bescheid abwarten und dann über den Umfang des Umbaus sowie der Sanierung beraten, erklärt Bitburg-Lands VG-Chef Josef Junk.

Rittersdorf will die Ganztagsschule



Und Rittersdorf ist nicht die einzige Schule, in der etwas passieren muss. So sind bereits vier der insgesamt sieben Grundschulstandorte vom Brandschutzbeauftragten des Eifelkreises untersucht worden, nämlich die Schulen in Idesheim und Wolsfeld sowie die beiden Einrichtungen in Bickendorf und Seffern, die eine gemeinsame Grundschule bilden.

Allein bei diesen drei kleinsten Schulen müssten nach Auskunft von Junk rund 200 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen investiert werden. Von energetischen Verbesserungen ganz abgesehen.

Die übrigen Schulen in Bettingen, Dudeldorf und eben Rittersdorf sollen im kommenden Jahr auf ihre Brandschutzsicherheit überprüft werden, und zweifelsohne stehen auch dort Verbesserungen an.

Weil die Brandschutzauflagen an den bereits inspizierten Schulen bis Sommer 2011 zu erfüllen seien, würden sich die zuständigen Gremien der VG noch vor den Haushaltssitzungen im Winter mit den erforderlichen Maßnahmen auseinandersetzen.

Möglicherweise liegt bis dahin auch schon eine Antwort aus Mainz vor. Der entsprechende Antrag wurde jedenfalls fristgerecht eingereicht und die dafür zunächst notwendige Sitzung des Schulträgerausschusses kurzfristig vorgezogen, sodass es nun im Ermessen des Landes liegt, ob in Rittersdorf die gewünschte Ganztagsschule gebildet werden kann.

Der Bedarf ist jedenfalls vorhanden, und sollte es grünes Licht geben, bräuchte Rittersdorf unter anderem auch eine Mensa, damit die Ganztagskinder mittags auch mit Essen versorgt werden könnten.

Doch weil mit einer Zusage erst im Winter zu rechnen ist, die GTS allerdings bereits zu kommenden Schuljahr starten möchte, würde als Übergangslösung zunächst das benachbarte Gemeindehaus (die alte Schule) dienen. Dort ist ausreichend Platz und zudem eine Küche.

Mehr von Volksfreund