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Ortsschild wohlbehalten zurück

Ortsschild wohlbehalten zurück

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben waren der Einladung des Führungsunterstützungsbataillons 281 ins Gemeindehaus Lissingen zum Jahresempfang gefolgt.

Gerolstein. (red) Bataillonskommandeur Oberstleutnant Egbert Fikowski ließ zunächst die besonderen Vorhaben des Jahres Revue passieren. Besondere Höhepunkte 2007 waren der Besuch von Verteidigungsminister Franz Josef Jung sowie das traditionelle Sommerbiwak des Verbands. Anschließend wurde auf gemeinsame Veranstaltungen des kommenden Jahres geblickt. Dabei standen insbesondere die Vorhaben im Mittelpunkt, die die Patenschaftspflege des Bataillons zu der Stadt Gerolstein sowie zu Reservisten der Kreisgruppe Gerolstein und den angeschlossenen Reservistenkameradschaften. Neben einem aktuellen Lagebild waren "Transformation" und "Einsatzfähigkeit" die beiden Schlagworte, um die sich der sicherheitspolitische Teil der Veranstaltung drehte. Den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis im Einsatzland beleuchtete ein Vortrag von Hauptmann Sven Höhn, der mit seiner Kompanie von Juli bis November in Mazar-e-Sharif/Afghanistan im ISAF-Einsatz war.Anspruchsvolle Bilder aus dem Einsatzgebiet, gemischt mit Fakten über das Engagement der Bundeswehr, zeigten den Gästen aus dem Zivilleben, wie sich der "Einsatzalltag" für die Bundeswehr in dieser Krisenregion darstellt. Nicht nur den zivilen Gästen vermittelte Höhn durch seinen Vortrag einen eindrucksvollen Einblick in Auftrag und Aufgaben der Gerolsteiner "Fernmelder" in dem Feldlager Camp Marmal in Mazar-e-Sharif. Nach seinem Vortrag wurde von Kompaniechef Höhn das Ortsschild "Gerolstein", das der Kompanie vor dem Einsatz feierlich mit auf die Reise in das entfernte Land gegeben wurde, an den Stadtbürgermeister Karl-Heinz Schwartz zurückgegeben. Im Einsatz hatte es einen Ehrenplatz vor dem Gefechtsstand in Afghanistan und erinnerte auf diesem Wege an die Heimatgarnison in der Eifel. Nachdem Militärpfarrer Friedemann Schmidt für alle im Einsatz befindlichen Soldaten eine kleine Fürbitte gesprochen hatte, wurde Hauptmann Stephan Jansen vom Kommandeur des Führungsunterstützungsregiments 28, Oberst Michael Konstanty, zum Major befördert.