1. Region
  2. Vulkaneifel

Parkplatz an der Nikolauskirche wird ausgebaut

Parkplatz an der Nikolauskirche wird ausgebaut

Fast zehn Millionen Euro sind in den vergangenen 20 Jahren in die Stadtsanierung geflossen. Nun geht es auf die Zielgerade, für 2014 steht noch ein größeres Vorhaben an: der Ausbau des Parkplatzes an der Nikolauskirche.

Daun. Der Bauausschuss der Stadt Daun hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit zwei Projekten befasst, die in diesem Jahr umgesetzt werden sollen: der Ausbau des Parkplatzes an der Nikolauskirche und der Zufahrt zum Waldenhof (zwischen Modehaus Lenzenhuber und Weltladen). Beide Vorhaben sollen noch mit Geld aus dem Stadtsanierungstopf des Landes bezuschusst werden.
Die ursprünglich geschätzten Kosten (rund 150 000 Euro) für den Parkplatzausbau sind nach unten geschraubt worden. So wird zum Beispiel auf eine Treppe vom Parkplatz zur Wirichstraße (Höhe Krankenhaus) verzichtet. Der Ausschuss hat sich nun für eine Ausbauvariante entschieden, die 99 250 Euro kosten soll. Eigentümerin des Geländes ist die katholische Kirchengemeinde Daun. Mit ihr muss nun noch ein Nutzungsvertrag abgeschlossen werden.
Der Ausbau der kleinen Straße Waldenhof, die von der Burgfriedstraße abgeht, soll 34 000 Euro kosten. Allerdings hat die Stadt im Haushalt 2014 nur 25 000 Euro vorgesehen. Der Ausbau findet allerdings nicht nur Befürworter, aber der Ausschuss hat sich am Ende doch dafür ausgesprochen. Hintergrund:
Der Waldenhof könnte der Zugang zu den Burggärten sein. In diesem wenig bekannten Bereich der Stadt könnte ein Aufenthaltsbereich unter der Burgmauer entstehen. Das Gelände ist allerdings in Privatbesitz; es muss noch geklärt werden, ob alle Eigentümer bereit sind, einen Pachtvertrag mit der Stadt abzuschließen. Eine Förderung des Projekts aus dem Stadtsanierungstopf ist möglich.
Auch wenn das derzeitige Stadtsanierungsprogramm ausläuft, ganz vorbei ist es mit der Unterstützung des Landes nicht, denn es wird ein neues Programm aufgelegt. Es wird aber nicht mehr so üppig ausgestattet sein wie bisher: Die Bezuschussung des Landes betrug anfangs 90, danach 85 und zuletzt 80 Prozent der Kosten. sts