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Petra Himmels aus Basberg mit der Ehrennadel ausgezeichnet

Auszeichnunng : Ehrennadel des Landes für Basbergerin

Petra Himmels für jahrelanges Engagement als Ortschefin und in der Jugendarbeit ausgezeichnet.

(red) Über Jahrzehnte engagierte sich Petra Himmels aus Basberg in der Kommunalpolitik. Ein Engagement, das nicht unbeachtet blieb: Astrid Schmitt (MdL) und Rudolf Schwarzmann haben Petra Himmels für eine staatliche Auszeichnung vorgeschlagen. In einer Feierstunde hat Landrätin Julia Gieseking nun die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz überreicht.

 „Mit der Ehrennadel des Landes sagen wir als Gesellschaft `Danke´ für die großen und kleinen Leistungen, die oft im Verborgenen bleiben und doch vieles bewirken“, erklärte die Landrätin.

Seit 27 Jahren ist die Geehrte Mitglied des Ortsgemeinderats von Basberg, 15 Jahre war sie Ortsbürgermeisterin. Eine lebendige Dorfgemeinschaft liegt ihr am Herzen: Jeder soll Bestandteil des Dorfes sein, in das Dorfleben einbezogen und integriert werden. Deshalb gründete sie im Jahr 2000  mit weiteren Frauen die Kinder- und Jugendgruppe „Basberger Halunken“.

Viele Maßnahmen in Eigenleistung wurden erbracht in Dorfentwicklung, Landschaftspflege und Naturschutz. Das belegen die vielen Auszeichnungen, die Basberg erhielt. Ein Höhepunkt war  die Goldmedaille im Bundesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahre 2019“, so Julia Gieseking. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich auch die 750-Jahrfeier im Jahr 2012.

Aber nicht nur auf lokaler Ebene setzt sich Petra Himmels ein. Auch kreisweit liegt ihr die Jugendarbeit am Herzen. Seit 2014 ist sie Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Vulkaneifel. Außerdem betreut sie seit über 30 Jahren die Kinder und Jugendlichen des Tischtennisvereins (TTV) Basberg.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, auch wenn ich mich lieber im Hintergrund aufhalte. Daher nehme ich diese große Ehre stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Tätigen in unserem Landkreis entgegen, die meist im Stillen so viel Gutes tun!

Besonders für die Frauen unserer Gesellschaft, die häufig nicht in Erscheinung treten. Ihnen möchte ich sagen: Traut euch, engagiert euch und macht mit – wir brauchen euch in der Kommunalpolitik, aber auch für unser Gemeinwohl!

Ich bin dankbar für die vielen Jahre im Sinne des Ehrenamts, vor allem die geleisteten Stunden in der Jugendarbeit. Es macht mir nach wie vor großen Spaß. Die Erfahrungen und Erlebnisse mit den Kindern und Jugendlichen geben mir unwahrscheinlich viel zurück!“