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Pfarrer Clemens Ruhl geht als Direktkandidat für die ÖDP ins Rennen

Landtagswahl : ÖDP stellt Kandidat für die Landtagswahl auf

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) rüstet sich für die Wahlen im kommenden Jahr. Als Direktkandidat für die Vulkaneifel geht Clemens Ruhl ins Rennen.

(sts/red) Mit ihrem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ erregte die ÖDP im vergangenen Jahr über Bayern hinaus großes Aufsehen. Seither ist die Öko-Partei mit Sitz im Europaparlament auf über 8000 Mitglieder angewachsen. Für die Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag treten die Ökologischen Demokraten mit Günter Newen als Direktkandidat für den Wahlkreis Bitburg-Prüm und Clemens Ruhl als Direktkandidat für den Landtagswahlkreis Vulkaneifel an. Ruhl ist zudem Direktkandidat für die beiden Eifel-Kreise bei der Bundestagswahl.

Die ÖPD, die noch in keinem Landtag vertreten ist, muss zum Wahlantritt Unterstützungsunterschriften vorlegen. Ruhl, evangelischer Pfarrer,  wurde 1968 in Essen geboren, war acht Jahre in Prüm und ist seit 2020 Jugendleiter in der Evangelischen Kirche Gerolstein. Er ist verheiratet, Vater dreier Kinder, lebt mit seiner Familie in Pelm und engagiert sich seit 2012 in der ÖDP. Auf der Bundestagsliste steht er auf Platz vier, auf der Landesliste auf Platz 7.

In seiner Freizeit spielt Rühl Keyboard und Orgel, Schach und geht gerne wandern und bergsteigen. Er war in diversen Kindergarten- und Schul-Räten sowie Fördervereinen tätig. Für Natur und Umwelt interessiert Ruhl sich seit seiner Jugendzeit, war einige Jahre auch Förderer von Greenpeace, und einer seiner beruflichen Schwerpunkte als Pfarrer war für Ruhl „Gott, der Schöpfer“ und die Bewahrung der Schöpfung. Sein Traum: „Essen aus dem eigenen Garten.“ „Das haben wir in Düsseldorf schon so praktiziert, und mit unserem neu erworbenen Eigentum in Pelm soll das weiter verfolgt werden“, sagt Ruhl.

Was ihm an der ÖDP gefällt: „Diese Partei ist für eine klar marktwirtschaftliche und zugleich nachhaltige Politik, für eine Wende hin zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft.“

Und: Als einzige Partei lehne die ÖDP konsequent Firmenspenden ab und sei damit unabhängig von Lobbyisten und Wirtschaftsvertretern.

Zu seinem Engagement sagt Ruhl: „Wir Menschen betreiben einen enormen Raubbau an der Schöpfung, die uns gegeben ist. Wir fragen viel zu selten nach den Konsequenzen, die wir unseren Kindern und Enkeln damit aufbürden.“