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Pitter befasst sich mit den Bewerbern in Daun wie auch in Berlin

Kolumne Pitter : Wer hat, der hat ...

Lange wähnte sich die heimliche Kreisstadt Gerolstein auf der sicheren Seite: Hat man dort doch einen Bahnhof mit richtigen Zügen – in Daun ist selbst die Miniaturausgabe längst eingemottet worden.

Und wer hat mittlerweile die größte Verbandsgemeinde, mit mehr Sitzen als der Kreistag? Eine Antwort ist erlaubt...

Und was für ein Andrang, wenn in Gerolstein Bürgermeisterposten zu besetzen sind. Fünf Bewerber bei der Wahl des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters, vier bei der Wahl des Stadtbürgermeisters – wer hat, der hat. Und wer hat nicht? Sie ahnen es schon...

Aber jetzt wird in Daun so was von aufgeholt: Zwei Kandidaten gibt es schon, die auf dem Chefesessel im Dauner Rathaus Platz nehmen wollen – und aus der Gerüchteküche ist schon zu hören: Da kommt noch was. Ist schließlich ein (schwarzer) Erbhof, die Verbandsgemeinde Daun. Müssen ja nicht gleich fünf Bewerber sein, der Dauner ist ja vom Naturell her eher bescheiden.

Foto: TV/Werhan, Michael

Sonst noch was von der Bewerberfront? Auch ja: Habemus Kanzlerkandidat, schallt es aus dem Willy-Brandt-Haus in Berlin. Respekt: Auf sagenhafte 18 Prozent kämen die Spezialdemokraten bundesweit, wenn jetzt gewählt würde. Immerhin: Damit sind sie schon auf dem Niveau des berühmt-berüchtigten (FDP-) Projekt 18. Aber die SPD denkt immer noch groß: Kanzler – drunter geht nix. Die paar Prozente bis dahin? Klimperkram. Mach et, Olaf! Dem Söder Markus ist’s eh wurscht, wer gegen ihn verliert...