Pitter

In den großen Volksparteien unserer wunderschönen Kreisstadt herrscht Unruhe. Warum? Nehmen wir die SPD.

Da hatte sie schon eine Party-Location (ja, ich kann auch Jugendsprache!) gebucht, um den Abschied von (oder war es mit?) Wolfgang Jenssen zu feiern, und jetzt will der immer noch nicht so richtig weichen. Oder doch. Ist alles nicht so ganz durchsichtig. Er könne sich derzeit zwar keine weitere Amtsperiode vorstellen, aber … Klingt das nach Abschied? Also, liebe Kreisstadt-Genossen: das Feuerwerk lieber noch nicht bestellen! Ich glaube ja sogar, dass die First Lady darauf dringen wird, dass er weitermacht. Was soll sie mit ihm anfangen, wenn der den ganzen Tag daheim ist? Zumal sie ja auch selbst seit einiger Zeit den Ruhestand genießen darf. Aber Ruhestand genießen, wenn der umtriebige Gemahl unausgelastet Gebäude und Gelände durchstreift? Das wird nix! Moment: Wie entkommt die First Lady dem rüstigen Rentner im eigenen Haus? Richtig: selber Stadtbürgermeisterin werden! Keine Einarbeitungszeit nötig, ein riesiger Erfahrungsschatz im Hause. Und wenn der Sohn dann noch nach Berlin …, dann gäbe es einen direkten Draht von der Qualitäts- in die Hauptstadt. Und sicher den Anschluss an eine Autobahn ohne Lücke. Dann müsste auch die Kommunalreform und der Stellenwert der Kreisstadt in der Region Trier - nein Daun! - ganz neu diskutiert werden. Völlig neue Perspektiven, liebe Sozis, oder? Nein, ihr müsst euch nicht bedanken für die geniale Idee. Gern geschehen. Diese und weitere Kolumnen gibt es auch im Internet unter www.volksfreund.de/kolumne

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