Pitter

Kaum vier Tage im Amt, schafft der neue Bürgermeister der Brunnenstadt das, was sein Vorgänger und dessen Truppen (und Gegenspieler) nicht in drei Jahren hinbekommen haben: den neuen Brunnen auf dem Rondellvorplatz in Gang zu setzen. Schon alleine dafür ist ihm zumindest die Wiederwahl sicher.

Wer will da auch noch gegen ihn antreten? Im Schloss Bellevue wird - wie ich aus gut unterrichteten Kreisen gehört habe - just sein Name ins Bundesverdienstkreuz eingraviert. Wer solch ein Wunder vollbringt - und nicht weniger ist es, denn man habe ihn auch schon über den Stausee wandeln sehen, heißt es - , der ist zu Höherem berufen. Falls Friedhelm I also mal aus der Politik aussteigen und etwas anderes tun möchte - wovon so schnell nicht auszugehen ist, da die politische Karriere von Frischling Friedhelm ja noch in den Lauflernschuhen steckt - hätte ich was für ihn: Da er Brunnensanierung kann, würde ihn der Mineralwasserkonzern aus seiner Heimatstadt bestimmt sofort einstellen, wenn\'s mal wieder nicht so sprudelt. Aber auch das ist momentan ja absolut kein Thema. Da hätte er eher in der Nachbarstadt zu tun. Und wenn Jogis Jungs am Sonntag den Pokal nicht holen - was unmöglich sein darf, aber ich habe schon Pferde … - , dann muss Bundes-Bongartz ran. Flughafen-Sanierung am Hahn oder -Fertigstellung in Berlin: Feiert mit Friedhelm! Ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber lassen wir das. Denn jetzt kümmert er sich erst einmal darum, dass es in Gerolstein überall sprudelt. Das betrifft alle Brunnen in der Kernstadt und in den Stadtteilen, die Gewerbesteuer und die Ideen für eine noch schönere und attraktivere Stadt, hofft Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf www.volksfreund.de/kolumne