Pitter

Ist Ihnen auch aufgefallen: Mehr als je zuvor scheint unsere schöne Vulkaneifel im Zentrum des politischen Interesses zu stehen. Völlig berechtigt, sage ich als völlig Unbeteiligter.

Und nein, es geht ausnahmsweise mal nicht um die Kommunalreform! Ich habe meiner Frau Walburga ja sowieso hoch und heilig versprochen, dazu nichts mehr zu schreiben. "Wer\'s glaubt", meint sie. Aber zurück zum Thema politisches Interesse. Vier Jahre und gefühlte elf Monate verläuft sich nur sporadisch die politische High Society aus Berlin und Mainz in unsere schöne, aber doch offensichtlich schwer zu findende Ecke. Und wer kommt jetzt? Ein leibhaftiger Bundesminister gibt sich die Ehre, unsere (Landes-) Mutti war schon da und ist eigentlich ja sowieso immer bei uns. Aber besonders auffällig ist, wie viele Grüne sich hier tummeln. Okay, anders als früher müssen sie ja auch nicht mehr mit dem (Achtung, Klischee!) VW Bus anreisen, sondern viele kommen nun im gepanzerten 7-er BMW mit eingebautem Parkplatz. Wer hat, der hat… jede Menge Ministerinnen. Ob die kraft der Stippvisite hier bei uns den örtlichen Parteifreunden (schreib ich jetzt mal so, auch wenn es bei denen nicht immer so freundschaftlich zugeht) zu ein paar Prozentchen mehr verhelfen? Entschuldigung, mein Fehler: Die Besuche haben ja nix mit der Kommunalwahl zu tun, ich Dummerchen! Sie kommen alle wegen der netten Menschen und der tollen Landschaft! Ehrlich! Warum denn sonst?

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort