Polizei Adenau zählt zwei Verkehrstote

Polizei Adenau zählt zwei Verkehrstote

Weniger Menschen als noch 2011 sind auf den Straßen im Gebiet der Polizeiinspektion Adenau gestorben. Unfälle auf dem Nürburgring sind nicht berücksichtigt worden.

Adenau. Die Polizeiinspektion (PI) Adenau, die auch für zwölf Gemeinden in der Vordereifel zuständig ist, verzeichnete im vergangenen Jahr mit 1109 Unfällen sieben weniger als 2011. Das geht aus den Verkehrsunfallstatistiken der Polizeiinspektion hervor. Zwei Motorradfahrer starben - und damit doppelt so viele wie 2011. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um fast 30 Prozent von 57 auf 74, während die Zahl der leicht verletzten Personen um 37 auf 136 sank.
Es ereigneten sich weniger Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. 150 waren es im Jahr 2012 und damit 20 weniger als im Vorjahr. Leicht gestiegen ist die Gesamtzahl der sogenannten Bagatellunfälle auf 901 gegenüber 879 im Jahr 2011. Den Spitzenplatz in der monatlichen Betrachtung nimmt im Jahr 2012 der Monat Mai mit 141 Unfällen ein. 472 Mal krachte es 2012 auf den Bundesstraßen im Bereich der PI Adenau, allein 258 Mal auf der B 257. Auf der B 258 wurden 119, auf der B 412 61 und auf der B 267 32 Verkehrsunfälle aufgenommen. 217 Mal wurden die Beamten auf Landesstraßen und 114 Mal auf Kreisstraßen gerufen. Die übrigen 306 Unfälle ereigneten sich auf Gemeindestraßen, Parkplätzen und Wegen.
Werden die im Rahmen der Touristenfahrten aufgenommenen Verkehrsunfälle auf der Nordschleife des Nürburgrings berücksichtigt, die keinen Eingang in die offizielle Statistik finden, so erhöht sich die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2012 um 108 auf 1217 (2011: 1240). Nach wie vor an der Spitze der Hauptunfallursachen steht überhöhte Geschwindigkeit. Bei den so verursachten 159 Unfällen wurde eine Person getötet, 46 Menschen wurden schwer und 47 leicht verletzt. fbl

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