Ran an die Ruine

HILLESHEIM. (vog) Nach neun Jahren Planung soll der Flächennutzungsplan für die Verbandsgemeinde Hillesheim zur Genehmigung vorgelegt werden. In den Startlöchern steht die VG außerdem für die anstehenden Arbeiten an der Burgruine Neublankenheim.

Nach neun Jahren Planung hat der VG-Rat Hillesheim den Beschluss gefasst, nach Zustimmung aller Gemeinden bei der Kreisverwaltung den Antrag auf Genehmigung des Flächennutzungsplans (FNP) zu stellen. VG-Bürgermeister Alfred Pitzen hofft auf Rechtskraft noch in diesem Jahr für das Papier, nach dem sich künftig in der Verbandsgemeinde beispielsweise die Ausweisung von Bau- und Gewerbeflächen richtet. Der VG-Rat fasste außerdem den "Vorratsbeschluss", mit den Arbeiten an der Burgruine Neublankenheim loszulegen, sobald Zuschüsse fließen. Dabei geht es vor allem um den Bau eines Weges zur Ruine und die Absicherung der Mauern. Bereits im vergangenen Jahr hatte der VG-Rat beschlossen, die Trägerschaft zu übernehmen. Die Bedingung: Hundertprozentige Bezuschussung durch das Amt für Landesdenkmalpflege. Laut Pitzen könne vielleicht in diesem Jahr die erste Bewilligung erteilt werden. Mehrere Aufträge für Wasser- und Kanalarbeiten sowie die Herstellung einer Baustraße für das Neubaugebiet "Heyer Pesch" in Niederehe vergab der VG-Rat an die Bauunternehmung Michels aus Oberbettingen. Die Aufträge haben ein Gesamtvolumen von 245 000 Euro.