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Reaktionen auf den Stadtratsbeschluss

Reaktionen auf den Stadtratsbeschluss

Monika Neumann, Sprecherin CDU-Fraktion: "Es wurde hart gerungen um das Ergebnis, und ich bin froh, dass es eine Mehrheit für den Vergleich gegeben hat, auch im Interesse des Erhalts eines Wahrzeichens von Gerolstein. Wichtig ist, dass die Bergkulisse erhalten bleibt, wir ein deutliches Mehr an Fläche gewinnen und nur bis zu einer bestimmten Grenze abgebaut werden darf.

Zudem entstehen keine Kosten für einen weiteren Rechtsstreit."

Gerd Möller, Sprecher der Fraktion der Bürgerunion Vulkaneifel: "Ich bin sehr, sehr unzufrieden mit der Entscheidung, es ist mir sehr schwergefallen, sie zu akzeptieren. Mich stören viele Dinge an dem Vergleich, beispielsweise, dass die Flächen, die wir im Tausch für unsere Grundstücke bekommen sollen, einen Wert haben, der für die Stadt gleich null ist. Wir werden auf jeden Fall prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, gegen die Entscheidung vorzugehen."

Tim Steen, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Grüne: "Schade, dass die Entscheidung so ausgefallen ist. Leichtgefallen ist sie sicher keinem, weder den Befürwortern noch den Gegnern. Der Beschluss bedeutet aber, dass der Großteil des Berges verloren ist, und damit ist die langjährige Position der Stadt aufgegeben worden. Wir wollten am Ziel, den Berg zu erhalten, festhalten, und waren auch bereit, das Risiko weiterer Prozesse einzugehen."

Herbert Lames, Sprecher der SPD-Fraktion: "Da in der SPD-Fraktion unterschiedlich abgestimmt wurde, will ich mich nicht als Sprecher äußern, sondern sage meine persönliche Meinung. Aus meiner Sicht ist ein lohnenswerter Kompromiss gefunden worden. Ich sehe es so: Bevor wir wieder einen anderen Berg abgraben, ist es doch sinnvoller, das auf einem Berg zu tun, wo das schon geschieht."