Recyclingverfahren kommt zum Einsatz
Lutzerath/Immerath · Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz hat begonnen, die Landesstraße zwischen Lutzerath (Kreis Cochem-Zell) und Immerath (Kreis Vulkaneifel) auszubauen. Gearbeitet wird voraussichtlich bis Dezember.
Lutzerath/Immerath. Ein Schlagloch nach dem anderen: So hat das Teilstück der Landesstraße 16 zwischen Lutzerath und Immerath lange ausgesehen. Das ist aber bald Geschichte: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz baut derzeit die Straße auf einer Länge von gut einem Kilometer von Lutzerath und der Grenze der Kreise Vulkaneifel und Cochem-Zell aus. Die Kosten belaufen sich auf rund 530 000 Euro.
Dabei wird das sogenannte Kalt recyclingverfahren (KRC-Verfahren) eingesetzt. Bernd Cornely, Leiter des LBM Cochem-Koblenz: "Die Besonderheit dieses Verfahrens ist, dass die vorhandene gebundene Straßenbefestigung komplett zur Herstellung einer neuen Schicht recycelt wird. Durch Ergänzung mit Mineralstoffen, Bitumen und Zement entsteht daraus eine tragfähige Schicht, die Kaltrecy clingschicht."
Diese wird mit neuen Asphaltschichten überbaut. Laut Cornely handelt es sich um eine "äußerst wirtschaftliche und umweltschonende Bauweise". Wegen des Bauverfahrens und der geringen Straßenbreite wird unter Vollsperrung gebaut. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein.
Nächste Baustelle kommt
Eine weitere Baustelle wird in der kommenden Woche eingerichtet: Dann wird nach Mitteilung des LBM Gerolstein die Kreisstraße 24 zwischen dem Ortsende Immerath in Richtung Lutzerath und der L 16 bis voraussichtlich Ende April nächsten Jahres voll gesperrt werden.
Währenddessen ist Immerath nur aus Richtung L 16/Gillenfeld zu erreichen. red