Rekordjahr für die Kreissparkasse Vulkaneifel

Wirtschaft : Rekordjahr für die Sparkasse

Kreissparkasse Vulkaneifel verzeichnet in mehreren Bereichen die besten Ergebnisse in ihrer Historie. Die Bilanzsumme ist auf mehr als 900 Millionen Euro gestiegen.

Gleich in mehreren Bereichen hat die Kreissparkasse (KSK) Vulkaneifel 2018 Topergebnisse erzielt und somit das beste Geschäftsjahr in ihrer Geschichte hingelegt: Erstmals stieg die Bilanzsumme auf mehr als 900 Millionen Euro (exakt: 910 Millionen Euro; 2017: 895 Millionen Euro), die Kundeneinlagen erreichten den Höchstwert von 700 Millionen Euro (2017: 658  Millionen Euro) und das Kreditvolumen stieg auf 698 Millionen Euro (2017: 683 Millionen Euro).

„Mit unseren Ergebnissen im vergangenen Jahr sind wir zu 100 Prozent zufrieden“, sagte Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen. Trotz der andauernden Niedrigzinsphase, der weiter zunehmenden Regulatorik und den verschärften Eigenkapitalanforderungen, setzte die KSK Vulkaneifel ihren Wachstumskurs fort.

„All diese Zahlen zeigen, dass unser Geschäftsmodell – auch in der Niedrigzinsphase – funktioniert: Die Kunden aus unserer Region vertrauen uns in großem Maß ihr Geld an und wir geben es in Form von Krediten wieder in die Region zurück“, skizzierte Pitzen. 154 Millionen Euro sind 2018 allein an Neukrediten vergeben worden – für Unternehmer, Häuslebauer und sonstige Privatinvestitionen. Pitzen: „Als Kreissparkasse sind wir seit über 160 Jahren der Region verpflichtet und sorgen verlässlich für die langfristige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes und der Lebensumgebung.“

Gerade die regionale Wirtschaft profitiere vom Geschäftsmodell der KSK Vulkaneifel, meinte Vorstandsmitglied Stephan Alt: „Wir sind vor Ort und stehen für kurze Wege. Wichtige Entscheidungen über Finanzgeschäfte werden schnell und direkt getroffen – zum Beispiel über die Vergabe von Krediten oder die Unterstützung von Existenzgründern. Das ist für unsere Kunden von besonderer Bedeutung.“

Auch jenseits der Finanzgeschäfte hat die Bank wieder Projekte, Institutionen und Vereine gefördert: insgesamt mit 825 000 Euro. Am stärksten profitiert davon der chronisch klamme Landkreis, an den eine halbe Million Euro ausgeschüttet wird. Rund 200 000 Euro gehen an gemeinnützige und caritative Einrichtungen und Projekte. So wurden unter anderem nach den Starkregenereignissen Feuerwehren bei der Anschaffung von Schmutzwasserpumpen unterstützt, ebenso das Netzwerk Demenz Vulkaneifel, die jährliche Fairplay-Tour von mehr als 350 Schülern sowie das St.-Matthias-Gymnasium Gerolstein für seine Auschwitz-Studienfahrt. Das kam bei den Begünstigten natürlich gut an.

Aber auch das Geldinstitut selbst hat Preise eingeheimst: Bei der Kundenzufriedenheitsbefragung der Sparkassen in Rheinland-Pfalz belegte die kleine KSK Vulkaneifel den zweiten Platz, und in Berlin wurde sie sogar für ihre Leistungen im Vertrieb und bei der Kundenzufriedenheit als eine der besten Sparkassen in Deutschlands geehrt.

Und so zeigte sich Vorstandsvorsitzender Pitzen stolz und zuversichtlich in einem: „Wir als Kreissparkasse Vulkaneifel sehen einer stabilen und erfolgreichen Zukunft entgegen und gehen auch weiterhin von unserer Eigenständigket aus – völlig unabhängig davon, ob es weitere kommunale Veränderungen geben wird oder nicht.“

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