1. Region
  2. Vulkaneifel

Riesenglück im Fondue-Unglück

Riesenglück im Fondue-Unglück

DAUN. (mh) Glück im Unglück hatte der 39-Jährige, dessen Wohnung in einem Achtfamilienhaus in der Mainzer Straße am Wochenende ausbrannte (der TV berichtete): Zwar wurde bei dem Feuer nahezu die gesamte Einrichtung zerstört, doch weder er noch seine beiden Kinder, die kurz zuvor die Wohnung verlassen hatten, wurden ernsthaft verletzt.

Der Mann habe sich nur eine leichte Rauchvergiftung zugezogen. "Als "Riesenglück" bezeichneten das Polizei und Notarzt. Denn: Der Mann war, nachdem er Fondue zubereitet hatte, eingeschlafen, der Kocher überhitzte sich und löste den Brand aus. Durch den beißenden Geruch aufgeweckt, versuchte er vergeblich, das Feuer zu löschen. Die Dauner Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Den Wehrleuten bescheinigte allen voran Hausmeister Günter Balling gute Arbeit: "Riesenkompliment. Nicht nur, dass sie schnell da waren, sondern auch, dass sie so gut wie keinen Wasserschaden angerichtet haben." Der Familie, die ihr Hab und Gut verloren hat, soll nun rasch geholfen werden. Balling: "Ein Bett und ein paar Möbel hat mir bereits ein Mieter angeboten, und auch sonst lassen wir den Mann nicht hängen. Das Problem ist nur, dass derzeit keine Wohnung frei ist." Laut Balling hat die Wohnungsbaugesellschaft Genevrie rund 110 Wohnungen in Daun. Die Familie ist derzeit bei Angehörigen untergebracht.