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Roger Lewentz informiert sich in Gerolstein über geplante Bauvorhaben

Hoher Besuch : Busbahnhof, Rathaus, Turnhalle — Gerolstein bittet Minister um Hilfe

Roger Lewentz informiert sich in Gerolstein über zentrale geplante Bauvorhaben und sagt die Unterstützung des Landes zu.

Der rheinland-pfälzische Innenminister und SPD-Vorsitzende Roger Lewentz hat sich auf Einladung der Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt in Gerolstein über wichtige anstehende Bauprojekte informiert. Konkret ging es um einen zentralen Omnibusbahnhof an der Stelle des jetzigen Postgebäudes, den Rathausneubau und eine neue Turnhalle für die Grund- und Realschule plus, über die Stadtbürgermeister Uwe Schneider (SPD) und Hans Peter Böffgen (parteilos), Bürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde Gerolstein, informierten.

Wegen der Corona-Pandemie war der Besuchertross deutlich verkleinert worden – so waren weder die Fraktionsvorsitzenden von Stadt- und Verbandsgemeinderat noch die SPD-Kandidatin für die Landratswahl, Julia Gieseking, eingeladen. Also in der Tat mehr ein Informations-, denn ein Wahlkampfbesuch.  

Stadtbürgermeister Schneider erläuterte dem hochrangigen Gast das Vorhaben der Stadt, die das Postgebäude kaufen und abreißen und an dessen Stelle einen zentralen Omnibusparkplatz bauen will.

Innenminister Lewentz sagte: „Die Bahn investiert in unmittelbarer Nachbarschaft groß, da macht dieses Vorhaben Sinn. Wir werden es unterstützen.“

Es wurde daher vereinbart, zeitnah ein Abstimmungsgespräch in Mainz zu führen. Auch die Idee eines neuen Rathauses in Gerolstein (anstelle des sanierungsbedürftigen jetzigen Rathauses) als zentralem und dann einzigem Verwaltungssitz in der fusionierten VG Gerolstein, die Bürgermeister Böffgen vorbrachte, fand beim Innenminister Gehör. Er sagte: „Wir haben beim Fusionsprozess 60 Prozent Landesförderung zugesagt, und dazu stehen wir.“

Logo Landtagswahl neu Foto: TV/Schmitz, Alexandra

Zum Schluss – vielleicht war er an ein paar Wahlplakaten von Landrat Thiel vorbeigekommen, der sich darauf als starker Verteidiger des Landkreises Vulkaneifel gibt – griff er noch kurz das Thema Kommunal- und Verwaltungsreform auf und sagte: „Es gibt aktuell kein Bedrohungsszenario für den Landkreis Vulkaneifel.“