Ruhe an der Wasserfront

Ruhe an der Wasserfront

DAUN. (vog) Trotz steigender Pegel der Mosel-Nebenflüsse Kyll und Lieser rechnen die Einsatzkräfte im Kreis Daun nicht mit dramatischen Zuständen. Die Feuerwehren sind bestens gerüstet.

"In jeder Verbandsgemeinde liegen bis zu 300 Sandsäcke parat, und in Dockweiler sind für den kreisweiten Einsatz Spezialpumpen stationiert, die stark verschmutztes Wasser abpumpen können", erklärt Kreisfeuerwehrinspektor Christoph Bach. Gestern Nachmittag waren die Pegelstände der Kyll und Lieser leicht steigend, aber nicht Besorgnis erregend. Bach beruhigt: "Auch wenn es laut Wettervorhersage weiterhin regnen soll, ist in jedem Ort die Feuerwehr gerüstet. Wir rechnen nicht mit dramatischen Zuständen." Die Schneeschmelze in diesem Jahr sei nicht gefährlicher als in den Vorjahren. Die jeweiligen Wehren würden in ihren Dörfern die Gefahrenpunkte kennen und im Auge behalten. Bis gestern Nachmittag war die Feuerwehr lediglich zu einem Einsatz nach Kalenborn gerufen worden. Schmelzwasser war in den Keller eines Aussiedlerhofes gedrungen.

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