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Schalkenmehren bekommt zwei Leihgaben des Malers Pitt Kreuzberg

Kunst : Schalkenmehren bekommt zwei Leihgaben des Malers Pitt Kreuzberg

Die Ortsgemeinde Schalkenmehren erhält zwei Leihgaben des Eifelmalers Pitt Kreuzberg.

Die Fertigstellung des Anbaus des neuen Mehrgenerationenhauses ist fast geschafft, die Außenanlagen sind hergerichtet, die Jugend findet bald Platz im neuen Jugendraum und auch ein Kunstprojekt am Eingang, welches die Symbiosen des Mehrgenerationenhauses in Schalkenmehren darstellen soll, ist in Auftrag gegeben – aber eines fehlt – und da sind sich Ortsbürgermeister Peter Hartogh und Beigeordnete Elfi Geibel sicher - die Ehrwürdigung einer der prominentesten Einwohner Schalkenmehrens: der Eifelmaler Pitt Kreuzberg.

Geboren am 30.Mai 1888 in Ahrweiler zog er im Jahre 1913, nachdem er zuerst zwei Jahre in Rosenheim und an der Tiroler Grenze gelebt hatte, mit samt Ehefrau und Sohn nach Schalkenmehren. Die Entscheidung für ein Leben in der Vulkaneifel begründete er damit, dass er, „hier die nötige Ruhe zum Arbeiten fände. Ihn habe der „ungeheure Rhythmus des vulkanischen Gebietes angezogen […]“. Es folgten unzählige Werke über die vielfältige, artenreiche Eifellandschaft, das Spiel der Natur, Ausblicke auf die Maare und Portraits ihrer Menschen.

Mit dieser Bitte wendete sich der Ortsbürgermeister Peter Hartogh an die Kreisverwaltung Vulkaneifel, mit dem Wissen, dass viele seiner Werke bereits in den Fluren des Kreishauses ausgestellt sind. Schnell waren zwei Gemälde gefunden, die nun offiziell als Leihgaben, mittels Leihvertrag, an die Ortsgemeinde Schalkenmehren übergeben wurden.

Die Bilder „Mädchen mit Knollen“ und „Aehrenfeld mit Wiese“ werden bald, das Foyer des Mehrgenerationenhauses in Schalkenmehren schmücken. Sie sollen auf diese Weise auf die Verbundenheit zum Eifelmaler hinweisen und ihm gleichzeitig ein Denkmal setzen.

„Wir sind sehr erfreut, dass die Kreisverwaltung Vulkaneifel der Leihgabe so schnell entsprochen hat. Jetzt ist alles am richtigen Platz“, erklärte Ortsbürgermeister Peter Hartogh bei offiziellen Übergabe der Gemälde im Mehrgenerationenhaus Schalkenmehren, zu der neben Landrat Heinz-Peter Thiel, Büroleiter Heinz-Peter Hoffmann auch die zweite Beigeordnete Elfi Geibel und der Architekt des Hauses, Roland Thelen, erschienen war.