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Schalkenmehren investiert in die Entfernung vieler Schandflecken

Dorfentwicklung : Schalkenmehren bessert Schandflecken aus

Die Ortsgemeinde am Maar hübscht sich immer mehr auf – besonders rund ums Webereimuseum wurde viel investiert.

Wer in Schalkenmehren die Mehrener Straße am „Kirchenberg“ passiert, stellt fest, dass sich hier einiges getan hat. Dabei wurden nicht nur einige Verschönerungen vorgenommen, sondern gleich mal ein paar Schandflecken ansehnlich beseitigt.

Die massive Stützmauer gegenüber der Kirchenmauer an der K♦16 befand sich baulich in einem so schlechten Zustand, dass nur ein Teilabriss und eine umfassende Erneuerung noch helfen konnten (der TV berichtete). Vor allem die „Kirchenseite“ dieser 40 Meter langen Mauer zeigt sich nach der Erneuerung in einem nun wieder ansprechenden Bild: auf der zur Straßen zugewandten Seite wurde sie aufwendig mit Basaltsteinen verkleidet.

Auf der Rückseite des Bauwerks wurde Spritzbeton in Sichtbetonbauweise zur Sanierung aufgebracht. Sachbearbeiter Klaus Eich von der Kreisverwaltung Vulkaneifel beziffert die Kosten für diese Mauer auf etwa 150♦000 Euro, wobei der Kreis davon 66 Prozent übernimmt. Der Rest von 34 Prozent der umfangreichen Erneuerung wird von der Ortsgemeinde Schalkenmehren getragen.

Der alte Jägerzaun lag schon eine Weile. Er musste nun verschwinden. Foto: TV/Ortsgemeinde Schalkenmehren

Ein Stück höher, gegenüber des neuen Mehrgenerationenhauses und des Heimweberei-Museums, „lag“ lange Zeit ein alter, zerstörter Staketenzaun in der Landschaft. „Vom Winde verweht“, kommentiert Ortsbürgermeister Peter Hartogh die nicht mehr haltbaren Zustand. Der niedergeworfene Zaun ist mittlerweile beseitigt und durch ein 41 Meter langes Geländer ersetzt worden. Die Kosten : 17♦000 Euro.