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Schild erinnert an die Heimat

Schild erinnert an die Heimat

GEROLSTEIN-LISSINGEN. (es) Zum Sommerbiwak in der Eifel-Kaserne begrüßte der Kommandeur Oberstleutnant Gideon Römer-Hillebrecht Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung, um mit Ehemaligen, Partnern und Freunden sowie den Reservistenkameradschaften ein paar geselligen Stunden zu verbringen.

Der Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons 281, Oberstleutnant Gideon Römer-Hillebrecht, dankte den Gästen für ihr Kommen, sei dies doch ein Zeichen der Verbundenheit mit der Einheit und zeuge von einer gelungenen Integration in die Region. Der Kommandeur sagte: "Mein Dank für die Teilnahme gilt nicht nur für die heutige Veranstaltung, denn zuvor haben bereits rund 1200 Gäste an den Casinogesprächen und Gerolsteiner Gesprächen teilgenommen." Modell ist ein voller Erfolg

Ein voller Erfolg sei auch das Gerolsteiner Modell in der Reservistenarbeit, betonte Römer-Hillebrecht. Mehr als 45 gemeinsame Veranstaltungen hätten auf Kompanie-Ebene stattgefunden, drei Reservisten seien derzeit im Auslandseinsatz. Sein besonderer Dank galt Hauptmann der Reserve Nikolaus Simon, der erst kürzlich eine Wehrübung im Bataillon geleistet und die nächste bereits eingeplant habe. Im Vorfeld der Veranstaltung fand ein Militärbiathlon statt. Gefordert waren ein Vier-Kilometer-Eilmarsch sowie drei Schießübungen am Simulator. Den ersten Platz erreichte eine Gruppe des Fernmelde-Aufklärungsabschnitts 931 aus Daun. Auf den zweiten und dritten Platz kamen Mannschaften aus der Eifelkaserne. Die 4. Kompanie des Gerolsteiner Bataillons unter Führung von Kompaniechefs Hauptmann Jan Mosel geht Anfang Juli für fünf Monate in den Auslandseinsatz nach Afghanistan. In diesem Zusammenhang überreichten Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein, Matthias Pauly, und Stadtbürgermeister Karl-Heinz Schwartz das Ortsschild "Gerolstein" an Hauptmann Jan Mosel. Pauly wünschte den Soldaten, dass sie gesund aus dem Einsatz zurückkehren, denn zu Hause würden die Familien und Kameraden auf ihre Rückkehr warten. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den in Afghanistan getöteten Densborner Soldaten im vergangenen Jahr. Römer-Hillebrecht wies darauf hin, dass der Verband fortlaufend mit 30 Soldaten im Auslandseinsatz gebunden sei. "Die Familien bleiben in der Region, um so wichtiger ist auch der Rückhalt in der Bevölkerung. Dieses kommt nicht zuletzt durch die Anwesenheit von ihnen zum Ausdruck", hob er hervor.