Schluss mit Reden, jetzt wird angepackt

Schluss mit Reden, jetzt wird angepackt

Nach der Zukunftskonferenz hat die Gemeinde Sarmersbach richtig losgelegt und Aktionsgruppen gegründet. Diese wollen die Zukunft des Dorfes aktiv gestalten.

Sarmersbach. Die Zukunftskonferenz ist eine Initialzündung für die Sarmersdorfer gewesen. Seit sich im März 60 von ihnen zum zweitägigen Gedankenaustausch getroffen haben, haben sie eine ganze Reihe an Veränderungen auf den Weg gebracht.
Bereits begonnen haben die Arbeiten für den Dorfgarten: Das vorgesehene Areal wurde von Hecken und Bäumen befreit. Der Dorfgarten soll helfen, den Gemeinschaftssinn zu stärken. Auch die Renaturierung der Heidelandschaft auf der Weiherheide hat begonnen. Um noch mehr Bewohner in den Ort zu bekommen, werben zwei Infowände an den Ortseingängen für das Baugebiet im Dorf. Großen Anklang finden die Arbeitsgruppen Wanderwege sowie Spiele- und Handarbeitsnachmittag.
Ortsbürgermeister Dieter Treis sieht die Veranstaltung auch im Rückblick positiv: "Die Zukunftskonferenz war eine klasse Sache. Ich denke, dass der Wege-Prozess viel Zuspruch findet."
Wege steht für "Wandel erfolgreich gestalten", ein Prozess, der 2010 von der Verbandsgemeinde Daun gestartet wurde. Ausgehend von den drei Inhalten "Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft" haben sich in Sarmersbach sechs Arbeitsgruppen gebildet, die sich der Frage stellen: Was ist wichtig für die Dorfentwicklung und was können wir tun, um die Gemeinde für ältere und jüngere Bürger attraktiv zu gestalten?
Auf der Liste stehen noch die Anschaffung eines Dorfmobils, das vor allem älteren Bürgern ermöglichen soll, länger selbstständig zu bleiben, sowie eine Gesundheitshütte, in der sich alle Bürger fit halten können.
Auch Verbandsbürgermeister Werner Klöckner, der die erste Zukunftskonferenz in Sarmersbach leitete, ist zufrieden: "Die Sarmersbacher Zukunftskonferenz bewerte ich als sehr erfolgreich. Weitere Umsetzungen sollen noch 2016 starten." HG