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Schluss mit Schlaglöchern

Schluss mit Schlaglöchern

Wer mit dem Auto vom Kreisel Nerdlen zur Anschlussstelle der A 1 bei Rengen fährt, der muss Haken schlagen und dessen Stoßdämpfer werden ordentlich belastet. Denn die Fahrbahn ist dort auf mehr als einem Kilometer Länge in einem denkbar schlechten Zustand. Eine Erneuerung der L 46 in diesem Streckenabschnitt ist daher geplant.

Daun. Schlaglöcher links und rechts, tiefe Spurrillen, notdürftig geflickte Löcher: Eine Fahrt vom Nerdlener bis zum Rengener Kreisel der Behelfszufahrt zur A 1 ist kein Vergnügen. Die L 46 ist auf einer Länge von 1,2 Kilometern in einem Zustand, bei dem von einer ordentlichen Straße keine Rede mehr sein kann.

Ausgefahrene Seitenstreifen zwischen den Begrenzungspfählen zeigen, dass Fahrer hier versuchen, die maroden Stellen der Straße zu meiden. Tausende PKW und LKW fahren täglich über diesen Streckenabschnitt, und das schon seit Jahrzehnten.

Auch der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Gerolstein weiß um das Problem und bemüht sich, die Straße in absehbarer Zeit zu erneuern, wie die Behörde mitteilt. Die Planungen laufen bereits. "Die Straße hat ja schon im vergangenen Jahr schlecht ausgesehen, der Zustand, wie er jetzt ist, hat uns auch überrascht. Es wird immer schlimmer", bestätigt der stellvertretende LBM-Leiter Karl Josef Tölkes. Deshalb soll schnell Abhilfe geschaffen werden. "Wir haben vor, sie in diesem Jahr noch zu erneuern. Ich gehe auf jeden Fall davon aus, obwohl wir noch viel andere Arbeit haben", sagt Tölkes. Geld für das Vorhaben ist vorhanden, rund 500 000 Euro soll die Erneuerung des 1,2 Kilometer langen Streckenabschnitts von Kreisel zu Kreisel kosten. Es ist geplant, die komplette Straße samt Unterbau zu erneuern. "So wie die Schäden aussehen, gehe ich davon aus, dass die Straße bis in die Tragschicht gerissen ist und sie von Grund auf erneuert werden muss", erklärt Tölkes.