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Kunst: Schnell bekannt in der Kunstszene

Kunst : Schnell bekannt in der Kunstszene

Mit Lukas Frese aus München präsentiert die Dauner Galerie Augarde ein Talent, das von der nationalen Kunstszene viel beachtet wird. Zu sehen sind seine Stadtszenen, Porträts und Naturlandschaften.

Die Brüche, die durch die Dinge laufen, seien es Städte, Fassaden, Gesichter, Menschen oder Landschaften: „Das ist es, was mich permanent interessiert.“

Wer jetzt die Galerie Augarde besucht, wird diese Äußerung von Lukas Frese – Jahrgang 1979, Designer, Illustrator, Konzeptkünstler, Musiker, seit zehn Jahren freischaffender Maler – in 20 Ölgemälden bestätigt finden. Sie habe ihn mit seinen spannenden Arbeiten vor einem Jahr kennen gelernt, habe eine regelrechte Aufregung um ihn bei der Frankfurter Kunstmesse Anfang November erlebt, möchte nun seine Entwicklung begleiten, mit ihm zusammenarbeiten und ihn immer wieder ausstellen: So beschreibt die Galeristin Stefanie Mayer-Augarde bei der 36. Vernissage seit der Gründung der Galerie für zeitgenössische Kunst im Jahr 2012 ihre neueste Entdeckung Lukas Frese.

   Drei Welten von Freses Kunst sind bis Mitte Februar 2019 zu Gast in der Galerie: Stadtszenen, Menschendarstellungen und Naturlandschaften. Jede Welt unterschiedlich in ihrer Balance von realistischer Darstellung und Abstraktion; sämtliche Werke Beispiele der souveränen Beherrschung der klassischen Techniken der Malerei wie Perspektive, Anatomie, Lichtführung; magische Bilder allesamt.

„Ich würde mir wünschen, dass auch Sie dieser Magie unterliegen“, sagte Elke Czernohorsky, bevor die Vernissagen-Gäste die Bilder in eigener Regie betrachteten. Die pensionierte Gymnasiallehrerin, Malerin und Schriftführerin des Dauner Kulturkreises hatte die Einführung in die Ausstellung gegeben.

Hatte am Beispiel einer „Frankfurt“ betitelten Stadtlandschaft die enorme räumliche Tiefe und Lebendigkeit des Bildes deutlich gemacht. Hatte dem erzählerischen Gemälde „Woe is me – Wehe mir“ hohe atmosphärische Dichte, Strahlkraft und Ausdrucksstärke bescheinigt. Und bei Freses Porträts auf typische Elemente wie Übermalung, Reduzierung von Farbflächen und Einsatz  geometrischer Formen hingewiesen.

In München lebend und arbeitend, in Ausstellungen in der Schweiz und in Italien gezeigt worden, auf Messen und in Galerien in Großstädten wie Frankfurt am Main, Karlsruhe und Heidelberg vertreten – jetzt in Daun: „Ich habe noch nie so schöne Galerieräume gesehen“, sagte der Künstler im Gespräch mit dem TV – „und Stefanie Mayer-Augarde vertritt mich absolut professionell und sehr persönlich gleichermaßen.“

Die Galeristin wiederum betont: „Ja, es war richtig, dass ich meinen Traum von einer eigenen Galerie in meiner Heimatstadt realisiert habe.“ Dass sie sich in der nationalen Kunstszene innerhalb weniger Jahre einen Namen gemacht hat, bestätigt ihr unter anderem die Resonanz, die sie kürzlich bei der Kunstmesse „discovery art fair“ in Frankfurt erfuhr. Dort hatte sie einen der 70 Stände, den die meisten der gut 10 000 Besucher passierten. So wie Conny Lotze und ihre Tochter Natascha Lotze. Der Kommunikationsexpertin und der Grafik-Design-Studentin war der Stand der Galerie Augarde zunächst wegen seiner besonders gelungenen Gestaltung aufgefallen.

Dann entdeckten sie die Bilder von Lukas Frese. Sie kauften eines. Und kamen nun extra aus Frankfurt zur Vernissage in die Vulkaneifel. „Dass es so eine schöne Galerie mit so hochwertiger Kunst in einer Kleinstadt gibt, hätten wir nicht für möglich gehalten“, sagten sie.

Nach der Eröffnung der Lukas-Frese-Ausstellung gibt es eine weitere Premiere: Stefanie Mayer-Augarde erweitert ihr Rahmenprogramm an Künstlergesprächen, Lesungen und Galeriekonzerten um einen Kabarettabend mit Hubert vom Venn und Achim Konejung.

Die Ausstellung von Lukas Frese geht noch bis zum 16. Februar. Die Galerie in der Burgfriedstraße 14 in Daun ist dienstags und mittwochs von 14.30 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Kontakt und weitere  Informationen zur Galerie Augarde: Stefanie Mayer-Augarde, E-Mail: kunstgalerieaugarde@gmail.com, unter Telefon 0171/6312714 sowie im Internet unter:
www.galerie-augarde.de