Schöne Grüße aus Kabul

Schöne Grüße aus Kabul

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben waren der Einladung des Kommandeurs des Führungsunterstützungsbataillons 281, Oberstleutnant Egbert Fikowski, in die Eifelkaserne zum Jahresabschlussempfang gefolgt. Als besonderen Höhepunkt gab es in diesem Jahr eine Liveschaltung nach Kabul.

Gerolstein. (höl) Bataillonskommandeur Oberstleutnant Egbert Fikowski hieß zunächst die Gäste des Bataillons willkommen und gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr mit dem Schwerpunkt der "Transformation" und deren Sachstand in Gerolstein. Im Anschluss ging er auf den Schwerpunkt der Veranstaltung ein, die Einsätze der Bundeswehr und die Auswirkungen auf das Führungsunterstützungsbataillon.

Derzeit befinden sich circa 60 Soldaten des Bataillons im Einsatz , so viele wie niemals zuvor in der Geschichte des Verbandes. Sie leisten ihren Dienst auf dem Balkan bei Eufor, KFOR und in Afghanistan bei Isaf, wo die Gerolsteiner Soldaten unter anderem derzeit einen Großteil der Einsatzunterstützungskompanie Isaf in der Landeshauptstadt Kabul stellen.

Im Anschluss an die Einführung übertrug der Kommandeur das Wort an Oberleutnant Christoph Obberg. Er referierte über seine Erfahrungen in der Ausbildung von afghanischen Soldaten und berichtete im Anschluss über seine zweite Funktion im Einsatz, in der er im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit eingesetzt war. Auf den Vortrag folgte dann die Live-Schaltung mit dem Kompaniechef und dem Kompaniefeldwebel der Einsatzunterstützungskompanie Isaf.

Bei diesem Kontakt berichteten der Kompaniechef und der "Spieß" aus dem Truppenalltag fernab der Heimat und ließen erkennen, dass bei derzeit recht milden Temperaturen in Kabul so richtiges Heimweh in die kalte und verregnete Eifel bei der Truppe nicht so recht aufkommen will. Im Verlauf des Gesprächs erhielten Astrid Schmitt (MdL), der Verbandsbürgermeister Matthias Pauly, der Stadtbürgermeister der Stadt Gerolstein, Karl-Heinz Schwartz, sowie der Kommandeur des Führungsunterstützungsregiments 28, Oberst Jens-Olaf Koltermann, die Möglichkeit, den beiden Soldaten Fragen zu stellen und ihre persönlichen Wünsche zu übermitteln.

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