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Schüler erforschen die Qualität von Energiesparlampen

Schüler erforschen die Qualität von Energiesparlampen

Maurice Rollmann und Marcel Nagel vom Thomas-Morus-Gymnasium (TMG) Daun haben bei "Jugend forscht" Halogen- und Kompaktleuchtstoff-Lampen (Neonlampen) und LED-Lampen überpüft. Sie untersuchten Produkte von Markenherstellern sowie von unbekannteren Anbietern auf ihre Qualität. Ergebnis: Nicht immer erhält der Kunde für mehr Geld auch mehr Leistung.

Daun. Maurice Rollmann und Marcel Nagel vom TMG Daun sind Lampenexperten. Sie haben die Qualität von Lampen ganz unterschiedlicher Hersteller untersucht. Im Test waren Halogen- und Kompaktleuchtstoff-Lampen (Neonlampen) und LED-Lampen. Die Schüler untersuchten bei den Lampen die Beleuchtungsstärke (in Lux) in Abhängigkeit von der Leistung (in Watt).
Das Ergebnis: Der Hersteller der teuersten Produkte schneidet bei zwei von drei Lampentypen als bester Testteilnehmer ab, aber einige, den Verbrauchern unbekannte Lampen reichen durchaus an die Leistungen der Markenprodukte heran.
Während die Halogenlampe nur einige Betriebsstunden länger hält als die normale Glühlampe, leistet die LED bis zu 30 000 Betriebsstunden (zum Vergleich ein Jahr hat etwa 8640 Stunden).
Die LED verbraucht am wenigsten Strom, ist aber auch die teuerste Lampe mit etwa elf Euro. Hingegen kostet die Halogenlampe nur drei Euro pro Stück, aber verbraucht aber kaum weniger als eine Glühlampe. Eine gute Mischung aus beiden ist die Kompaktleuchtstoff-Lampe. Sie kostet rund sechs Euro, spart relativ viel Strom und hält rund 20 000 Betriebsstunden. Nachteil: das giftige Quecksilber im Inneren.
Das Fazit der Schüler: Vor der Anschaffung neuer Birnen sollte man beachten, wo die Lampen zum Einsatz kommen, denn hier kann man durch Wahl des richtigen Typs Geld sparen. red